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JU-Chef kritisiert Nähe der Grünen-Jugend zu „Ende Gelände“

Der Bundesvorsitzende der Jungen Union (JU), Tilman Kuban, kritisiert die Nähe der Grünen-Jugend zur Organisation „Ende Gelände“. „Ich finde es schon erstaunlich, wenn man einerseits die sogenannte Hufeisen-Theorie als Quatsch bezeichnet und dann aber AfD-Forderungen, wie die Abschaffung des Verfassungsschutzes, übernimmt“, sagte Kuban der „Welt“ (Dienstagausgabe). „Zum Glück“ gebe es aber bei den Grünen „nicht nur solche Vertreter, sondern auch Realos“.

Wer mit der Union regieren wolle, brauche ein klares Bekenntnis zur Verfassung und ihren Organen. „Teile der Grünen-Jugend sollten ihr Verhältnis zur Verfassung überdenken, wenn man gemeinsam etwas für die junge Generation erreichen will in einer Regierung“, sagte der Politiker. Die größte thematische Schnittmenge mit der Union sieht Kuban bei der FDP. „Deshalb sind und bleiben sie mein Wunschpartner. Das habe ich immer wieder betont.“ Die Wahl der Linken-Politikerin Barbara Borchardt zur Verfassungsrichterin in Mecklenburg-Vorpommern mit Stimmen der CDU kritisierte Kuban scharf: „Wenn Verfassungsfeinde zu Verfassungsrichtern werden, kann man das niemandem mehr erklären.“ Die Junge Union werde „da immer den Finger in die Wunde legen und Extremismus auch als das bezeichnen, was er ist: menschenverachtend. Egal, ob rechts, links oder religiös motiviert. Es darf in unserem Land niemals geduldet werden, wenn jemand die Freiheit des Gegenübers nicht achtet.“

Foto: Tilman Kuban, über dts Nachrichtenagentur

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