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JU-Chef Ziemiak will “mehr junge Köpfe in der Union”

Der Vorsitzende der Jungen Union, Paul Ziemiak (CDU), hat CDU und CSU zu einer Verjüngung des Spitzenpersonals aufgefordert. “Wir müssen uns breiter aufstellen, auch mit jüngeren Köpfen in Regierung, Fraktion und Partei”, sagte der JU-Chef der “Rheinischen Post” (Donnerstagsausgabe). Dazu gehöre auch Finanzstaatssekretär Jens Spahn (CDU).

Ferner sprach sich Ziemiak dafür aus, den für Dezember 2018 geplanten regulären CDU-Parteitag vorzuziehen und die Basis stärker an der Themensetzung zu beteiligen. In der neuen Legislaturperiode müsse eine Politik gemacht werden, die den Wiedereinzug der AfD in den Bundestag 2021 verhindert. “Nach der nächsten Bundestagswahl darf es keine Partei mehr rechts von der Union im Bundestag geben”, so Ziemiak. Das bedeute nicht, dass die Union die Politik der AfD betreiben dürfe. “Das Thema der AfD ist Angst. Damit macht sie Politik. Zu werden wie die AfD, würde ich schon als persönliche Beleidigung auffassen.” Die Union habe aber verstanden, dass viele Menschen Ängste haben. “Und wir konnten ihnen diese Ängste nicht nehmen. Verstanden haben wir, dass wir uns darum kümmern müssen.”

Foto: CDU-Parteizentrale, über dts Nachrichtenagentur

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