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Junge CDU-Politiker: Bei Parteispitzenwahl Mitglieder beteiligen

Eine Gruppe junger CDU-Politiker um Junge-Union-Chef Tilman Kuban und den Bundestagsabgeordneten Philipp Amthor fordert eine Beteiligung der Basis bei der Wahl einer neuen Parteispitze. Die CDU müsse „raus aus der alten Denke“, schreiben die Politiker in einem Beitrag für die „Welt am Sonntag“. Die große Stärke der Partei liege in den über 400.000 Mitgliedern.

„Sie müssen Ausgangs- und Bezugspunkt unseres Erneuerungsprozesses sein.“ Die meisten Kandidaten für Wahlen würden bereits problemlos durch die Mitglieder aufgestellt: „Insoweit wäre es nur logisch und selbstverständlich, dass unsere Parteibasis auch über die wichtigsten Parteiämter in einem solchen Verfahren entscheidet.“ Jetzt sei die Zeit „für das Ausbuchstabieren von CDU pur“, so die Autoren. „Mit einem Mitglieder-Reformparteitag, auf dem unsere Parteibasis den inhaltlichen Kompass festlegt und neu ausrichtet, wollen wir neue Wege gehen.“ Dafür brauche es gelegentlich auch „Mut zum Polarisieren statt Angst vor Kontroversen“, heißt es. „Nur wenn die CDU der nächsten Generation eine Chance gibt, werden wir eine Zukunft als Volkspartei haben. Dafür sind wir als junge Generation bereit, unseren Beitrag zu leisten und Verantwortung zu übernehmen“, schreiben die Politiker. „Auch an der Bundesspitze muss die Partei jetzt den Mut beweisen, mit frischen Gesichtern einen Aufbruch zu wagen.“ (dts Nachrichtenagentur)

Foto: Philipp Amthor, über dts Nachrichtenagentur

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