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Junge Liberale halten Ampel-Kompromisse für möglich

Der Vorsitzende der Jungen Liberalen, Jens Teutrine, hat kurz vor dem ersten Dreiergespräch mit SPD und Grünen einen Kompromiss beim Thema Steuern nicht ausgeschlossen. „Sicherlich“ müsse „jeder auch einen Kompromiss machen“, sagte er am Donnerstag im RBB-Inforadio. Aber das „Nein zu Steuererhöhungen“ sei eine der „roten Linien“ im Wahlkampf gewesen.

Dafür werde sich seine Partei auch in den Sondierungen einsetzen, so Teutrine. Er wollte aber nicht sagen, wie ein möglicher Kompromiss aussehen könne: Die FDP habe auch deshalb entschieden, zunächst mit SPD und Grünen zu sondieren, weil die Gespräche sehr vertrauensvoll gewesen seien und keine Inhalte nach außen gegeben wurden. „In diesem Geiste“ solle es weitergehen, sagte Teutrine. Sicherlich gebe es Ideen, die man habe, aber es sei im Zeichen der vertrauensvollen Zusammenarbeit sinnvoll, mit den möglichen Koalitionspartnern zu sprechen und nicht im Radio Koalitionsgespräche zu führen. Der Juli-Vorsitzende kritisierte Äußerungen von CSU-Chef Markus Söder über eine „klare Vorfestlegung“ auf eine Ampel-Koalition. Der Verlauf sei „etwas komisch“ gewesen: Grüne und FDP hätten Jamaika noch nicht ausgeschlossen, auch der CDU-Vorsitzende Armin Laschet habe gesagt, er sei offen für Gespräche. „Und auf einmal kam Markus Söder und hat Jamaika für beendet erklärt. Da ist, glaube ich, ein großer Störfaktor aktuell in den Verhandlungen“, so Teutrine. (dts Nachrichtenagentur)

Foto: FDP-Logo, über dts Nachrichtenagentur

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