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Juso-Chef Vogt: Große Koalition an SPD-Basis „maximal unbeliebt“

Köln – Laut dem Juso-Chef Sascha Vogt ist eine Große Koalition zwischen Union und SPD an der Basis der Sozialdemokraten „immer noch maximal unbeliebt“. „Das hat sich in den vergangenen drei Wochen nicht verändert“, sagte Vogt am Montag im Deutschlandfunk. Er halte eine Große Koalition „immer noch nicht für eine ausgemachte Sache“, so der Chef der Jugendorganisation der SPD weiter.

Zwar müsse die SPD bei einem Gesprächsangebot seitens der Union auch mit CDU und CSU sprechen. Allerdings habe die SPD immer gesagt, dass sie bei der Bundestagswahl für viele programmatische Versprechen angetreten sei, beispielsweise für die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns, die Abschaffung des Betreuungsgeldes oder die Einführung einer doppelten Staatsbürgerschaft. All das seien Punkte, bei denen „man jetzt schauen muss, kommt man da zusammen oder kommt man da nicht zusammen“, so Vogt. Am Ende der Verhandlungen werden „die SPD-Mitglieder entscheiden müssen, ob die programmatischen Gemeinsamkeiten ausreichend sind“, betonte der Juso-Chef. Zudem müsse am Ende der Verhandlungen ein „deutlicher Politikwechsel stehen, wo wir in drei zentralen Bereichen nach vorne kommen“. So müsse es mehr soziale Gerechtigkeit, mehr Investitionen und eine gesellschaftliche Modernisierung geben. Vogt sei dann gegen die Bildung einer Großen Koalition, „wenn wir einen Politikwechsel nicht machen können“.

Foto: SPD-Logo, über dts Nachrichtenagentur

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