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Juso-Chefin hält SPD-Streit über Identitätspolitik für aufgebauscht

Juso-Chefin Jessica Rosenthal hält den SPD-Streit über Identitätspolitik für aufgebauscht. Sie glaube, „dass das kein echtes Thema ist, das sollte man jetzt nicht zu hoch hängen“, sagte sie der „Welt“ (Dienstagausgabe). Dass die Vorsitzende Saskia Esken und ihr Vize Kevin Kühnert den Dialog mit der „Queer-Community“ gesucht hätten, unterstütze sie ausdrücklich.

„Grundsätzlich entspricht übereinander sprechen statt miteinander nicht meiner politischen Kultur, und das sehen alle Beteiligten sicherlich genauso. Deshalb gibt es in diesem Fall Gespräche.“ Eine öffentliche Auseinandersetzung mit den Äußerungen des SPD-Politikers Wolfgang Thierse lehnte sie ab. „Als SPD machen wir sozial gerechte Politik und setzen uns gleichzeitig gegen Diskriminierung ein. Das bedingt sich gegenseitig. Es gibt also genug große Themen, die die SPD jetzt umtreiben: Ungleiche Bildungschancen wegen Corona, die steigende Arbeitslosigkeit, strukturellen Rassismus.“ (dts Nachrichtenagentur)

Foto: Jusos, über dts Nachrichtenagentur

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