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Justizministerin empfiehlt Corona-App auch für Kinder

Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) empfiehlt die neue Corona-Warn-App auch für Kinder. „Aus meiner Sicht ist die Corona-Warn-App für Kinder mit Smartphones genauso zu empfehlen wie für Erwachsene“, sagte die SPD-Politikerin den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Dienstagsausgaben). Wichtig sei die Einwilligung in die Nutzung der Corona-Warn-App.

Diese könnten Personen ab 16 Jahren selber erteilen, bei allen jüngeren Personen brauche es die Einwilligung eines Elternteils. Die Entscheidung darüber, ob die App auch auf den Smartphones der Kinder installiert werde, müsse allerdings am Ende jede Familie selbst beurteilen und entscheiden. Anlässlich der offiziellen Vorstellung der neuen App am Dienstag warnte die Ministerin davor, allzu sorglos beim Herunterladen der App zu sein: „Wichtig ist, dass Nutzerinnen und Nutzer die Anwendung ausschließlich aus den offiziellen App-Stores von Apple und Google herunterladen und darauf achten, keine Fake-Apps zu erwischen, die Daten abgreifen wollen“, so die Ministerin, die im Kabinett auch für den Verbraucherschutz zuständig ist. Besorgt äußerte sich Lambrecht mit Blick auf eventuelle Benachteiligungen für Bürger, die die App nicht nutzen wollen oder können: Sie sei davon überzeugt, dass es einen breiten gesellschaftlichen Konsens darüber gebe, dass niemand benachteiligt werden dürfe, der die App nicht nutze. Der Zugang zu Geschäften und Restaurants dürfe unter keinen Umständen von der Nutzung der App abhängig gemacht werden. Mit Blick auf den Einzelhandel und das Gastgewerbe kündigte die Ministerin an: „Wir werden hier genau hinschauen.“

Foto: Kinder, über dts Nachrichtenagentur

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