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Kabarettistin Baydar kritisiert Polizeiarbeit

Im Zusammenhang mit den Ermittlungen um sogenannte „Todeslisten“ und Drohmails aus der rechten Szene kritisiert die Kabarettistin Idil Baydar die Polizeiarbeit. „Mein Leben ist nicht so wie es vorher mal war. Ich bin bedroht“, sagte Baydar der ARD. Selbst wenn ihr etwas passieren würde, habe sie Zweifel, „ob die Polizei das auch aufklärt“.

Ihre persönlichen Daten waren zuvor von einem hessischen Polizeirevier abgefragt worden. Anschließend habe sie nur aus der Presse von der Affäre um Drohmails, die von hessischen Polizeicomputern verschickt worden sein sollen, erfahren. „Von der Polizei habe ich bis heute nichts gehört. Das trägt auch nicht gerade zur Vertrauensbildung bei.“ Baydar hatte selbst eine Drohmail bekommen, die mit „NSU 2.0“ unterzeichnet ist. Zwei weitere Fälle sind bekannt, die rechtsextreme Drohschreiben bekommen haben. Baydar fordert von der Polizei eine Untersuchung: „Wie lange soll das denn noch so weitergehen“, so die Kabarettistin.

Foto: Idil Baydar, über dts Nachrichtenagentur

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