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Karliczek bittet um Geduld beim Digitalpakt Schule

Neben der Präsidentin der Kultusministerkonferenz (KMK), Stefanie Hubig (SPD), hat auch Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) um Geduld bei der Umsetzung des Digitalpaktes für die Schulen gebeten. "Natürlich kann immer alles noch ein bisschen schneller gehen. Aber ich bin optimistisch, dass die Digitalisierung an unseren Schulen im neuen Jahr vorankommt", sagte Karliczek dem "Handelsblatt" (Freitagsausgabe).

Der "Tagesspiegel" hatte berichtet, dass von den fünf Milliarden Euro für den Digitalpakt bisher in den ersten sieben Monaten von den Ländern erst 20 Millionen Euro bewilligt worden seien. Eine Reihe von Ländern hätten noch keinen Euro zugesagt. Dass bisher erst verhältnismäßig wenige Mittel abgerufen wurden, sei zu erwarten gewesen, sagte Karliczek. "Qualität geht immer vor Schnelligkeit", so die CDU-Politikerin weiter. Das Wichtigste sei schließlich, "dass die Schulen vor der Antragsstellung ein didaktisches Konzept erarbeiten". Außerdem müssten die Länder "die Weiterbildung der Lehrer anschieben, um die digitalen Möglichkeiten wirklich zu nutzen", so die Bildungsministerin.

Foto: Stühle im Flur einer Schule, über dts Nachrichtenagentur

 

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