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Karliczek stellt Tabakwerbung infrage

Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) hat die Tabakwerbung in Deutschland grundsätzlich infrage gestellt. "Krebsforscher sagen immer wieder, dass sehr viele Krebserkrankungen vermeidbar sind und gerade das Rauchen Krebs stark fördert", sagte Karliczek den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochsausgaben). Die Zeit sei reif, "auch in Deutschland die Tabakwerbung im öffentlichen Raum ernsthaft zu überdenken". Allerdings wandte sich Karliczek gegen den Vorstoß der nordrhein-westfälischen Landesregierung, Rauchen am Steuer zu verbieten. "Das Auto ist ein privater Raum wie die Wohnung. Und wer soll ein Rauchverbot im Auto kontrollieren?", so die CDU-Politikerin weiter. Karliczek widersprach der Prognose von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU), Krebs könne in zehn bis 20 Jahren besiegt werden. "Die Medizin macht jeden Tag Fortschritte. Ein Sieg lässt sich aber kaum vorhersagen", so die Ministerin. Der Krebs sei "ein harter und vielfach unberechenbarer Gegner. Das sagen alle Mediziner", sagte Karliczek. Wenn man den Menschen etwas verspreche, das man am Ende nicht halten könne, sei die Enttäuschung doppelt groß. Zugleich zeigte sich die Bildungsministerin zuversichtlich, dass Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) auf die geplanten Kürzungen im Bildungsetat - allein für das kommende Jahr um eine halbe Milliarde Euro - verzichten wird. "Dass dies ein fatales Signal wäre, habe ich mehrfach gesagt. Im endgültigen Regierungsentwurf sollte sich das ändern. Ich bin optimistisch", sagte Karliczek den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. An Bildung und Forschung dürfe "nicht gespart werden. Deutschland lebt von seiner Innovationskraft ", so die CDU-Politikerin weiter. Bildung und Forschung seien auch ein Herzensanliegen von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), so die Bildungsministerin. Foto: Zigarette, über dts Nachrichtenagentur

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