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Katholiken hoffen auf Gottesdienste ab Mai

Der Leiter des Katholischen Büros in Berlin, Karl Jüsten, rechnet damit, dass die Konfessionen im Mai wieder Gottesdienste veranstalten können. Jüsten bezog sich in der „Saarbrücker Zeitung“ (Mittwochsausgabe) auf entsprechende Gespräche mit dem Innenministerium – die Entscheidung falle nächste Woche. Die Gottesdienste würden jedoch anders aussehen als bisher.

So müssten die Besucher in weitem Abstand voneinander sitzen und möglicherweise einen Mundschutz tragen. Es müsse zudem sichergestellt werden, dass durch den Gesang niemand infiziert werde. Zu den Überlegungen für die Austeilung der Kommunion gehöre, dass der Pfarrer Maske und Handschuhe trage. „Er könnte auch eine besondere Zange oder Löffel benutzen, oder die Hostie könnte in einer Schale auf dem Altar liegen, wo sie sich der Gläubige selbst nimmt“, so Jüsten. Die Weihwasserbecken am Eingang der Kirchen seien schon seit Beginn der Coronakrise geleert worden. Vorrangig hoffe die Katholische Kirche, wieder Sonntagsgottesdienste durchführen zu können. Taufen und Trauungen seien weiterhin nur im Ausnahmefall möglich und auf Priesterweihen und Firmungen werde man vorerst ganz verzichten.

Foto: Katholischer Pfarrer in einer Messe, über dts Nachrichtenagentur

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