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Kaufhof-Chef: Auch Manager sollen sich an Kostensenkung beteiligen

Im Kampf um die Zukunft der Warenhauskette Kaufhof hat Unternehmenschef Wolfgang Link auch Beiträge des Managements in Aussicht gestellt: “Dieses Thema wird nicht einseitig auf Basis der Beschäftigten ausgetragen. Wir werden sehen, was das Management und die Stakeholder beitragen können”, sagte Link der “Welt” (Mittwoch). Details müssten im Zuge eines Gesamtpakets ausgehandelt werden.

Man sei noch ganz am Anfang des Verhandlungsprozesses, strebe aber eine möglichst zügige Lösung an. “Es wäre schön, wenn bis Weihnachten in den Grundzügen Klarheit herrschte”, so Link. Das sei auch im Sinne der Beschäftigten wünschenswert. Link schloss nicht aus, dass es zur Schließung einzelner Häuser kommt. “Es ist denkbar, dass wir an einigen Standorten keine Beschäftigungssicherung geben können, an denen Mietverträge auslaufen”, sagte er der “Welt”. Ziel sei aber insgesamt die Sicherung möglichst vieler Arbeitsplätze. Dabei unterstrich der Kaufhof-Chef, dass es der Tochter des kanadischen HBC-Konzerns nicht um einen Ausstieg aus dem deutschen Tarifvertragssystem gehe. Kaufhof sei vielmehr einer der letzten großen Textilhändler, die überhaupt noch nach Handelstarif bezahlten, während Online-Händler sich durchweg nach dem niedrigeren Logistik-Tarif richteten oder überhaupt nicht mehr tarifgebunden seien. Dasselbe gelte auch für viele stationäre Textilketten. “Wir wollen eine moderne Vereinbarung, die uns fairen Wettbewerb ermöglicht”, sagte Link.

Foto: Galeria Kaufhof, über dts Nachrichtenagentur

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