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Kinderschutzorganisation begrüßt härtere Strafen für Missbrauch

Die Geschäftsführerin der Kinderschutzorganisation „Innocence in Danger“, Julia von Weiler, hat die geplanten strengeren Strafen für Kindesmissbrauch begrüßt. Es sei ein „wichtiges Signal“ an die Täter, weil es ihnen sage: „Es ist nicht eine Bagatelle, sondern es ist ein Verbrechen“, sagte von Weiler in der RTL-Sendung „Guten Morgen Deutschland“. Und es sei vor allen Dingen ein ganz wichtiges Signal an die betroffenen Opfer, dass man das auch entsprechend ahnden werde.

Auf die Frage, wie man Familien/Lehrer noch stärker für das Thema sensibilisieren kann, antwortete von Weiler: „Wir müssen Eltern, Lehrer, Kindergärtnerinnen, wen auch immer, die ganze Zeit immer wieder darauf hinweisen, dass in ihrem Umfeld sexuelle Gewalt stattfindet. Denn in jedem Klassenraum sitzen mindestens zwei betroffene Kinder.“

Foto: Das Strafgesetzbuch in einer Bibliothek, über dts Nachrichtenagentur

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