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Koalition sucht Einigung bei Flüchtlingskindern

Union auf SPD wollen beim Koalitionsausschuss am Sonntag im Kanzleramt über Hilfen für die Flüchtlinge auf den griechischen Inseln sprechen. Eine Einigung gilt als wahrscheinlich, wobei es vor allem um unbegleitete Kinder und Jugendliche geht, berichtet die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“. Der SPD-Vorsitzende Norbert Walter-Borjans sagte „Die Koalition ist sich ihrer Verantwortung in der aktuellen humanitären Katastrophe an der türkischen Grenze bewusst. Dass es unter derart schlimmen Umständen keine spontane gesamteuropäische Lösung gibt, ist beschämend.“

Das gelte glücklicherweise nicht für alle: Einige EU-Staaten zeigten, dass Humanität für sie mehr sei als nur ein „Bestandteil von Sonntagsreden“. Sie seien bereit, unbegleitete Kinder und Jugendliche aus griechischen Lagern aufzunehmen, welche die „größten Leidtragenden dieser Flüchtlingstragödie“ seien. Auch Deutschland dürfe davor nicht die Augen verschließen. „Die sozialdemokratisch regierten Bundesländer und viele Kommunen stehen bereit, ihren Teil beizutragen“, so Walter-Borjans. Der SPD-Vorsitzende fügte hinzu: „EU-Mitgliedern, die nur die Vorteile der Europäischen Union genießen wollen und sich verschließen, wenn Humanität und Solidarität gefordert sind, sollten die EU-Mittel gekürzt werden.“

Foto: Flüchtlinge in Griechenland, über dts Nachrichtenagentur

 

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