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Kommunen sollen Mitarbeiter verstärkt ins Homeoffice schicken

Der Deutsche Städtetag hat die Kommunen aufgefordert, städtische Mitarbeiter in der Coronakrise verstärkt ins Homeoffice zu schicken. Die Städte müssten "beim Homeoffice als Vorbild wirken", um persönliche Begegnungen noch stärker zu verringern, sagte der Präsident des Deutschen Städtetags, Burkhard Jung, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Dienstagausgaben). Die Stadtverwaltungen müssten zwar für die Bevölkerung auch in der Krise sichtbar vor Ort präsent sein.

Gleichzeitig aber müssten die kommunalen Arbeitgeber den eigenen Mitarbeitern mehr Homeoffice-Möglichkeiten eröffnen. Einige Städte hätten hier noch Nachholbedarf, sagte Jung, der auch auch Oberbürgermeister der Stadt Leipzig ist: "Seit dem vergangenen Frühjahr haben viele Städte Homeoffice stark ausgebaut, und in einem Teil der Städte gibt es da noch etwas zu tun." Klar sei aber auch: Straßenreinigung, Müllabfuhr oder Kindernotbetreuung in Kindergärten und Schulen könnten nicht im Homeoffice erledigt werden. Zudem gebe es Anliegen, für die ein persönlicher Kontakt zwischen Bürgern und Verwaltung weiterhin notwendig seien. (dts Nachrichtenagentur)

Foto: Rathaus von Offenbach, über dts Nachrichtenagentur

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