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Konsum

Elektroartikel: Kauflust der Deutschen nach wie vor ungebrochen

Konsum Die Kauflust der Deutschen war zuletzt ungebrochen, das zeigt der Konsumklima-Index des Nürnberger Marktforschungsunternehmens GfK. Demnach erreichte das Konsumklima Anfang 2015 den höchsten Stand seit 13 Jahren. Dies ist ein Anzeichen für das Vertrauen der Verbraucher in die deutsche Wirtschaft. Nachdem 2014, die „Kauflaune“ der deutschen privaten Haushalte noch unter 9 Punkten lag (siehe Grafik), so stieg sie bis im April 2015 auf 10 Punkte an. In den letzten Monaten war allerdings ein Abwärtstrend zu erkennen, wie der Spiegel berichtet. Internationale Krisenherde und die aktuelle Flüchtlingskrise könnten dafür verantwortlich sein, dass der Konsumklimaindex auf aktuell 9,6 Punkte gesunken ist. GfK-Konsumklima-Index

Wie hat sich der Konsum bei Haushaltsgeräten und Unterhaltungselektronik entwickelt?

Elektrohaushaltsartikel und Unterhaltungselektronik stehen bei den Verbrauchern derzeit auf dem dritten Platz der Einkaufsliste. So interessieren sich 32 % der 18 bis 30-jährigen Verbraucher für den Kauf von Unterhaltungselektronik und 44 % für den Kauf von Elektrohaushaltsgeräten. Gefolgt wird diese Konsumentengruppe von den 31- bis 45-jährigen mit 23 % bzw. 39 % und den 46- bis 60-jährigen mit 21 % bzw. 34 %. Die Kaufabsichten der über 60-jährigen liegt dagegen nur bei 15 % bzw. 26 %. Was die Kaufentscheidung angeht, so nehmen sich die Verbraucher mehr als drei Stunden Zeit für ihren Recherche- und Kaufprozess, wenn es um Haushalts- oder Unterhaltungselektronik geht. Dabei wird die Entscheidungsfindung durch das Internet beschleunigt, denn 40 % der europäischen Verbraucher geben an, dass sie sich zuerst auf digitalen Plattformen informieren, um sich danach lange Wege ersparen zu können. Der Kauf eines Tablets zieht jeder fünfte Deutsche in Betracht. Vor allem die 18- bis 30-jährigen sind besonders interessiert an dem Kauf eins Tablets (30%) und bei den 31- bis 45-jährigen sind es 24%. Die Smartphones sind bei jedem dritten Deutschen (32%) gefragt und damit liegen die Deutschen mit ihren Kaufabsichten im Bezug auf, die Unterhaltungselektronik über den europäischen Durchschnitt der 29 % beträgt. Der Trend hin zu Nachhaltigkeit und Langlebigkeit. Energieeffiziente und robuste Geräte sparen langfristig Geld und schonen die Umwelt. Das haben auch Anbieter erkannt, die zusehends auf Sparsamkeit setzen. Besonders deutlich sichtbar ist dies bei großen Haushaltsgeräten wie Waschmaschine oder Spülmaschine. Aber auch bei Computern spielt der Stromverbrauch eine wachsende Rolle für die Kaufentscheidung, wie Wolfgang Samnitz von technik-profis.de erklärt. Zudem zeigen sich Verbraucher weniger bereit zu Spontankäufen als noch in der jüngsten Vergangenheit.

Deutsche Kunden sind verunsichert durch personalisiertes Online-Shopping

Eine Studie* belegt, dass die Kunden die Produktempfehlungen einerseits schätzen aber auch ablehnen. Die Personalisierung ist im  E-Commerce weit fortgeschritten. Sie soll Kunden schnell zu den passenden Angeboten im Online-Shop führen. Diese Überwachung in Form einer Einkaufs- und Klickhistorie gefällt aber längtst nicht jedem. Die Studie zeigt denn auch auf, dass 41 % der Kunden der Personalisierung negativ gegenüber stehen, und sie empfiehlt die Personalisierung daher mit Bedacht einzusetzen, auch wenn 41 % positiv darüber denken (19% hatten sich nicht geäußert). Dabei ist zu beachten, dass es eher die jüngeren Verbraucher sind, die ein trend- und markenbewusstes Einkaufsverhalten aufweisen. Daher sollte die Personalisierung je nach Zielgruppe vollzogen werden. So muss eine Produktempfehlung nicht immer auf einem komplexen Persönlichkeitsprofil basieren, sondern kann auch situationsbezogen sein. Wie beispielsweise die passende Batterie zu einem batteriebetriebenen Produkt oder die passenden Schutzhüllen für Tablet, Laptop oder Smartphone. Dazu wird auch der Hinweis in der Studie gegeben, dass die Kunden sich wohler fühlen, wenn der Online-Shop transparent erklärt, dass Daten über sie gesammelt werden und wie diese Daten danach verwendet werden. * W3B Report "MeCommerce" von Fittkau & Maaß

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