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Kosten für Arbeiten an A3 und A49 steigen um 100 Millionen Euro

Der geplante Ausbau der Autobahn A3 zwischen Fürth/Erlangen und Biebelsried in Bayern und der Bau der A49 zwischen Ohmtal und Fritzlar (Hessen) wird teurer als bislang veranschlagt. Wie der Focus meldet, rechnet das Bundesverkehrsministerium mit 50 Millionen Euro pro Bauprojekt mehr. Die veranschlagten Kosten steigen damit laut Focus auf insgesamt 3,3 Milliarden Euro.

Beide Strecken sollen als sogenannte „ÖPP“-Projekte (öffentlich-private Partnerschaft) von privaten Firmen betrieben werden. Der Grünen-Bundestagsabgeordnete und Haushaltsexperte Sven-Christian Kindler bezweifelte im Focus, dass die ÖPP-Projekte damit kostengünstiger seien als der künftige Betrieb durch die bundeseigene Autobahn GmbH. Die Vergabe an die Privaten müsse daher gestoppt werden, sagte Kindler. „Es macht keinen Sinn, privaten Betreibern üppige Renditen für Aufgaben hinterherzuwerfen, die die Autobahn GmbH besser erledigen kann.“

Foto: Autobahn-Baustelle, über dts Nachrichtenagentur

 

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