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Krim-Krise: Russland-Beauftragter warnt vor "Kettenreaktion bis hin zur Gewaltanwendung"

Berlin – Der Russland-Beauftragte der Bundesregierung, Gernot Erler (SPD), hat mit Blick auf die Krise auf der Schwarzmeer-Halbinsel Krim vor einer „Kettenreaktion bis hin zur Gewaltanwendung“ gewarnt. „Wir brauchen jetzt eine proaktive Deeskalation“, forderte der SPD-Politiker im Gespräch mit der „Leipziger Volkszeitung“ (Montagausgabe). Die Forderung, nun jede Provokation zu unterlassen, „richtet sich natürlich an alle Beteiligten“, mahnte Erler

Der Russland-Beauftragte nannte die Aussetzung des umstrittenen Sprachen-Gesetzes von 2012 durch den ukrainischen Regierungschef Arseni Jazenjuk „ein gutes politisches Signal“. Damit sei auf eine Provokation der russischsprachigen Bevölkerung verzichtet worden. Erler erinnerte daran, dass Russlands Präsident Wladimir Putin noch unmittelbar vor dem Wochenende eindringlich eine Deeskalation gefordert habe. „Er kann nicht überrascht sein über die besorgten Fragen zu den beobachteten russischen Truppenbewegungen.“

Foto: Gernot Erler, Deutscher Bundestag / Lichtblick/Achim Melde,

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Ein Kommentar

  1. Putin glaubt fest daran, das die Nato und die Weltgemeinschaft insgesamt Angst vor einem Weltkrieg hat und deshalb Ihm kaum nennenswerten Widerstand leisten wird.
    Wie zB. der Krieg mit Georgien, mehr als nur WortPlatüden Von unserer Bundeskanzlerin war von deutscher Seite und auch von der Nato nicht zu hören.

    Jetzt müssen harte Taten erfolgen!

    Auch ein begrenster Militäreinsatz wäre anwendbar!

    Putin benimmt sich wir Adolf Hitler 1938 bei der Sudetenkriese!
    Und der Einmarsch in Östereich und dessen Angliederung an Großdeutschland.

    Fritz Raddatz

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