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Kritik an fehlender CDU-Strategie gegen Anti-Euro-Partei wird lauter

Berlin – Die CDU-interne Kritik am Umgang der Parteispitze mit der neuen Partei Alternative für Deutschland (AfD) reißt nicht ab. „Wir müssen die AfD ernst nehmen. Die Vogel-Strauß-Taktik, Kopf in den Sand stecken und hoffen, dass alles an uns spurlos vorüberzieht, wäre brandgefährlich“, sagte der der CDU-Bundestagsabgeordnete Thomas Bareiß „Handelsblatt-Online“.

Bareiß ist Mitglied des konservativen Berliner Kreises der CDU, dem auch der hessische CDU-Fraktionschef Christean Wagner und sein sächsischer Amtskollege Steffen Flath angehören. Die beiden hatten zusammen mit dem thüringischen CDU-Fraktionschef Mike Mohring Kanzlerin Angela Merkel (CDU) zu einer klareren Strategie gegen die Anti-Euro-Partei Alternative für Deutschland (AfD) aufgefordert. Merkel soll daraufhin Mohring, der als einziger der Autoren eines entsprechenden Protestpapiers im Bundesvorstand sitzt, in der CDU-Vorstandsitzung am Montag gerüffelt haben. Bareiß hält die Forderung seiner Parteifreunde nach einer deutlicheren Abgrenzung von der euroskeptischen AfD jedoch für berechtigt. „Statt zu ignorieren, sollten wir die Sorgen der Menschen ernst nehmen. Die AfD kann uns die entscheidenden Stimmen kosten“, sagte er. Die Landtagswahl in Niedersachsen habe gezeigt, dass jede Stimme zähle.

Foto: Gründungsparteitag der „Alternative für Deutschland“, über dts Nachrichtenagentur

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