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Kritik an Schirmherrschaft Schwesigs über Homöopathie-Kongress

Manuela Schwesig (SPD ), Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, erntet für ein Grußwort scharfe Kritik von Gesundheitsexperten. Das berichtet der "Spiegel". Die Politikerin hat die Schirmherrschaft über den Deutschen Ärztekongress für Homöopathie übernommen, der Ende Mai in Stralsund beginnt. Es sei "sehr wichtig, zum Beispiel darüber zu forschen, wie im Säuglings- und Kleinkindalter alternative Methoden wie die Homöopathie wirksam eingesetzt werden können", schreibt Schwesig in ihrem Grußwort. Bei der Homöopathie handele es sich "um bisher unbelegte, teilweise sogar gefährliche Heilsversprechen", warnt hingegen Josef Hecken, Vorsitzender des einflussreichen Gemeinsamen Bundesausschusses von Ärzten, Kliniken und Krankenkassen. Die Medizinprofessorin und Homöopathiekritikerin Jutta Hübner, Mitglied der Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft, nennt das Engagement Schwesigs "nicht klug". Die Politik positioniere sich "leider sehr eindeutig pro Homöopathie, teilweise, weil sie das Thema nicht verstanden hat, und teilweise, weil sie dadurch auf Wählerzuspruch hofft", sagte die Krebsärztin. Ein Sprecher der Ministerpräsidentin erklärte, es sei mit der Schirmherrschaft nicht darum gegangen, sich "in den Methodenstreit über die Homöopathie" einzuschalten. "Wir haben die Schirmherrschaft übernommen, weil hier ein bundesweiter Medizinkongress in unser Land kommt." Foto: Manuela Schwesig, über dts Nachrichtenagentur

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