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	Kommentare zu: Kritiker beklagen mangelnden Schutz von Prostituierten	</title>
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	<description>Aktuelle Nachrichten zu Wirtschaft und Politik</description>
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		Von: Mara Huscke		</title>
		<link>https://wirtschaft.com/kritiker-beklagen-mangelnden-schutz-von-prostituierten/#comment-17527</link>

		<dc:creator><![CDATA[Mara Huscke]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Jul 2023 21:02:54 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ihre Zahlen stammen aus unbelegten Gerüchten. Sie berücksichtigen u.a. nicht die vielen Nebenerwerbs- und Gelegenheitsprostituierten, die einen anderen Hauptberuf haben und deshalb sehr wohl sozialversichert sind. Laut einer Umfrage unter Berliner Studierenden finanzieren 3,7% von ihnen ihr Studium durch gelegentliche Sexarbeit, das sind auf ganz Deutschland hochgerechnet über 100.000. Sie organisieren ihre Treffen meist selbst,  ohne dass ein Zuhälter etwas von den Einnahmen etwas abbekommt - und 200 Euro für 1 Stunde Sexarbeit sind eben lukrativer als 200 Euro für 2 Tage an der Supermarktkasse. 
Herr Rommelfanger macht einen großen Fehler, indem er Sexkauf und Prostitution in einen Topf wirft. Prostitution ist der Verkauf von sexuellen Handlungen aller Art, also nicht nur Geschlechtsverkehr, sondern z.B. auch erotische Massagen. In vielen Bereichen der Prostitution liegen die Kund*innen völlig passiv auf der Matratze und überlassen sämtliche Aktivitäten den Prostituierten - von einer Benutzung der Prostituierten kann also keine Rede sein und von Gewalt noch weniger.
Zweifellos gibt es auch Prostituierte, die ausgebeutet werden und des Schutzes bedürfen. Herr Rommelfanger gehört aber leider zu denjenigen, die solche Fälle als kennzeichnend für die gesamte Prostitution hinzustellen versuchen mit dem Ziel, Prostitution völlig abzuschaffen - und dazu darf im Interesse der vielen Sexarbeiter*innen, die einfach nur schnelles Geld machen wollen, nicht kommen!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ihre Zahlen stammen aus unbelegten Gerüchten. Sie berücksichtigen u.a. nicht die vielen Nebenerwerbs- und Gelegenheitsprostituierten, die einen anderen Hauptberuf haben und deshalb sehr wohl sozialversichert sind. Laut einer Umfrage unter Berliner Studierenden finanzieren 3,7% von ihnen ihr Studium durch gelegentliche Sexarbeit, das sind auf ganz Deutschland hochgerechnet über 100.000. Sie organisieren ihre Treffen meist selbst,  ohne dass ein Zuhälter etwas von den Einnahmen etwas abbekommt &#8211; und 200 Euro für 1 Stunde Sexarbeit sind eben lukrativer als 200 Euro für 2 Tage an der Supermarktkasse.<br />
Herr Rommelfanger macht einen großen Fehler, indem er Sexkauf und Prostitution in einen Topf wirft. Prostitution ist der Verkauf von sexuellen Handlungen aller Art, also nicht nur Geschlechtsverkehr, sondern z.B. auch erotische Massagen. In vielen Bereichen der Prostitution liegen die Kund*innen völlig passiv auf der Matratze und überlassen sämtliche Aktivitäten den Prostituierten &#8211; von einer Benutzung der Prostituierten kann also keine Rede sein und von Gewalt noch weniger.<br />
Zweifellos gibt es auch Prostituierte, die ausgebeutet werden und des Schutzes bedürfen. Herr Rommelfanger gehört aber leider zu denjenigen, die solche Fälle als kennzeichnend für die gesamte Prostitution hinzustellen versuchen mit dem Ziel, Prostitution völlig abzuschaffen &#8211; und dazu darf im Interesse der vielen Sexarbeiter*innen, die einfach nur schnelles Geld machen wollen, nicht kommen!</p>
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