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Kulturminister sehen Kunstfreiheit durch Rechtspopulisten bedroht

Die für Kultur zuständigen Minister der Länder zeigen sich vor ihrer ersten gemeinsamen Konferenz am Mittwoch in Berlin besorgt über die Bedrohung der Kunstfreiheit in Deutschland durch rechte Populisten. "Der Staat muss die Freiheit von Künstlern und offene kulturelle Räume vor den Abschottungsversuchen der Rechtspopulisten schützen", sagte der Vorsitzende der neu gegründeten Kulturministerkonferenz, Hamburgs Kultursenator Carsten Brosda (SPD), dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Mittwochsausgaben). "Die Gefahr zeigt sich nicht allein in Dörfern und Kleinstädten auf dem Lande. Auch in Metropolen berichten Künstler und Kultureinrichtungen von Angriffen auf die Kunst- und Meinungsfreiheit", so Brosda.

"Dass diese Grundrechte infrage gestellt werden, dürfen wir nicht zulassen. Wenn so etwas passiert, müssen wir uns ganz klar dagegen stellen." Der SPD-Politiker warnte eindringlich davor, leichtfertig über solche Angriffe hinwegzugehen. "Die Offenheit kultureller Räume wird zunehmend systematisch bedroht", sagte er dem RND. Im November vergangenen Jahres hatte die Absage eines Konzerts der ostdeutschen Punkband "Feine Sahne Fischfilet" durch das Dessauer Bauhaus Aufsehen erregt, nachdem Rechte und Rechtsextreme gegen das Konzert mobilisiert hatten. Im Sommer 2018 hatten Anhänger der "Identitären" massiv eine Aufführung des Deutschen Theaters in Berlin gestört.

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