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Laschet will Ausnahmen bei E-Auto-Prämie

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) macht sich für Änderungen bei der Prämie für Elektroautos stark. "Wir brauchen bei der Umweltprämie des Bundes eine Ausnahmeregelung für reine Elektrohersteller, um Wettbewerbsverzerrungen zu vermeiden", sagte Laschet der "Rheinischen Post" (Dienstagsausgabe). Die Umweltprämie wurde von Autoindustrie und Bundesregierung vereinbart.

Der Kauf von E-Autos soll dabei mit bis zu 6.000 Euro gefördert werden, wobei die Hälfte der Summe vom Staat und die andere Hälfte von den Herstellern übernommen werden soll. Start-ups wie der Aachener E-Auto-Hersteller e.Go sehen durch die Pläne ihre Existenz gefährdet. Auch Laschet fürchtet um die gute Position, die sich E-Auto-Pioniere aus NRW aufgebaut haben. "Diese Entwicklung darf nicht durch Maßnahmen gefährdet werden, die gut gemeint, aber nicht so gut gemacht sind", forderte der Ministerpräsident. Um für Unterstützung zu werben, hatte Laschet auch schon Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) und Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) einen Brief geschrieben.

Foto: Elektroauto an einer Strom-Tankstelle, über dts Nachrichtenagentur

 

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