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Laumann will zügiges Ende der Besuchsverbote in Altenheimen

NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) will ein zügiges Ende der Besuchsverbote in Altenheimen. „Die Pflegeheime sind ganz klar unsere Sorgenkinder“, sagte Laumann der „Rheinischen Post“. Man müsse dort „unter allen Umständen“ eine Ausbreitung verhindern – „mit sehr weitreichenden Besuchsverboten und seit Neuestem auch mit weitreichenden Testungen von Bewohnern und Beschäftigten“.

Man sehe aber auch, dass selbst in exzellent geführten Häusern es zu einer Ausbreitung kommen könne. Trotzdem warnte Laumann davor, „die Freiheitsrechte der älteren Generation über einen längeren Zeitraum“ auszuhebeln. „Sie können es den 170.000 Menschen in unseren Pflegeheimen nicht zumuten, dass für sie über ein halbes oder ganzes Jahr hinweg ein Besuchsverbot gilt, sie weder Ehepartner, Kinder oder Enkel sehen können“. Der Gesundheitsminister habe deshalb bei mehreren Wissenschaftlern Praxisvorschläge in Auftrag gegeben, wie das Leben in den Heimen trotz des Virus weiter aufrechterhalten werden könne. „Die Vorschläge werden schon in Kürze vorliegen und dann auch schnell umgesetzt“, so Laumann. „Wie auch immer geartete Besuche müssen wieder möglich sein.“

Foto: Mann im Rollstuhl, über dts Nachrichtenagentur

 

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