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Lauterbach gegen Lockerungen im Kreis Gütersloh

Der SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach hat sich gegen Lockerungen der Corona-Einschränkungen im Kreis Gütersloh ausgesprochen. „Im Kreis Gütersloh gibt es noch keinen Grund für Entwarnung“, sagte Lauterbach dem Nachrichtenportal T-Online. „Die Zahlen sind noch viel zu hoch, um die Einschränkungen wieder aufzuheben.“

Nach dem großen Corona-Ausbruch in einer Schlachtfabrik von Tönnies waren im Kreis Gütersloh wieder strengere Beschränkungen eingeführt worden. Sie gelten vorerst bis zum Dienstag. Zuletzt wurden im Kreis mehr als 100 Menschen außerhalb des Tönnies-Umfeldes positiv auf das Coronavirus getestet. „Der lokale Lockdown war richtig und gerade noch rechtzeitig, obwohl Ministerpräsident Armin Laschet zunächst gezögert hatte“, sagte Lauterbach nun. „Erst wenn die Infektionsobergrenze wieder unterschritten wird, kann gelockert werden. Die vereinbarte Obergrenze ist ohnehin schon hoch angesetzt, die müssen wir jetzt auch einhalten.“ Bund und Länder hatten sich vor einigen Wochen darauf geeinigt, dass regional wieder stärkere Beschränkungen des Lebens eingeführt werden sollen, wenn die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb der vergangenen sieben Tage über der Marke von 50 liegt. Laut Robert-Koch-Institut lag der Wert im Kreis Gütersloh am Montag bei 112,6.

Foto: Karl Lauterbach, über dts Nachrichtenagentur

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