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Leutheusser-Schnarrenberger verlangt Rückzug von Kemmerich

Die ehemalige Bundesjustizministerin und nordrhein-westfälische Beauftragte gegen Antisemitismus Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) fordert von ihrer Partei eine deutlichere Abgrenzung von der AfD. Mit Blick auf die schlechten Umfragewerte der FDP sagte Leutheusser-Schnarrenberger dem Nachrichtenportal Watson: „Das Problem ist die Abgrenzung zur AfD.“ Dass der FDP-Abgeordnete Thomas Kemmerich sich mit Stimmen der AfD zum Ministerpräsidenten habe wählen lassen, habe zu einem „massiven Vertrauensverlust“ in die FDP geführt. Leutheusser-Schnarrenberger fordert Kemmerich zum Rückzug auf: „Solange Thomas Kemmerich in Thüringen sich nicht zurückzieht, solange er weiter meint, für die FDP Politik machen zu müssen, die keine liberale Politik ist, werden wir das nicht bereinigen. Die Brandmauer zur AfD muss hoch sein.“

Ihrer Partei helfe jetzt nur klare Kante: „Zu zeigen, dass Thomas Kemmerich nicht die FDP ist.“

Foto: Thomas Karl Leonard Kemmerich, über dts Nachrichtenagentur

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