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Leutheusser-Schnarrenberger widerspricht Kauder in Islam-Debatte

Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, Deutscher Bundestag / Lichtblick / Achim Melde  <a title=Text: dts Nachrichtenagentur" width="100%" />Berlin - In der Islam-Debatte widerspricht Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) Unionsfraktionschef Volker Kauder (CDU). "Der Islam ist eine der Religionen, die in Deutschland ausgelebt werden. Deshalb gehört der Islam natürlich zu Deutschland", sagte Leutheusser-Schnarrenberger der Tageszeitung "Die Welt" (Freitagausgabe).

Kauder hatte gesagt, dass zwar Muslime zu Deutschland gehörten, der Islam aber nicht. Der CSU-Innenexperte im Bundestag, Hans-Peter Uhl, verteidigt hingegen Kauder. "Die Leitkultur ist abendländisch, christlich und jüdisch", sagte Uhl der "Welt". Einige muslimische Verbandsvertreter wollten einen kulturellen Machtkampf inszenieren und die hiesige Werteordnung umdeuten. "Wenn Verbandsvertreter möchten, dass der Staat etwa bei Zwangsverheiratungen wegschaut, dann ist das ein kultureller Machtkampf", sagte Uhl der Zeitung. Dieser Kampf müsse ausgetragen werden.
Foto: Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, Deutscher Bundestag / Lichtblick / Achim Melde Text: dts Nachrichtenagentur

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