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Lindner: Kemmerich schwächt Argumente der FDP

FDP-Chef Christian Lindner hat den ehemaligen Thüringer Kurzzeit-Ministerpräsidenten Thomas Kemmerich (FDP) für seine Teilnahme an Corona-Protesten kritisiert. Er schade dem Anliegen der FDP, sagte Lindner am Montag in der RTL-Sendung „Guten Morgen Deutschland“. Kemmerich habe bei diesen Demonstrationen keine „gute Sensibilität“ gezeigt und damit die Argumente der FDP geschwächt.

„Wir setzen uns ja auch ein für Bürgerrechte. Wir wollen auch eine andere Krisenstrategie jetzt fahren, die Gesundheitsschutz besser mit Freiheit, besser mit dem gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben vereinbart, als das bisher die Bundesregierung gemacht hat“, so Lindner. Dann dürfe man aber nicht in die Nähe von „Rechtsextremen, nicht in die Nähe der AfD, nicht in die Nähe von Linken oder von Verschwörungstheoretikern“. Das schwäche das Anliegen einer „seriösen Partei der Mitte“, die im Parlament eine andere Politik wolle. „Ich hantiere öffentlich mit Worten wie Parteiausschlussverfahren nicht“, sagte Lindner. „Man sieht ja bei den Grünen bei Herrn Palmer, zu was das führt. Oder bei Herrn Sarrazin in der SPD. Das ist in Deutschland sehr, sehr genau geregelt und deshalb spreche ich über so etwas öffentlich nicht.“

Foto: Christian Lindner, über dts Nachrichtenagentur

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