Linke nennt Uniper-Deal „Schlag ins Gesicht der Steuerzahler“

Der Fraktionschef der Linkspartei im Bundestag Dietmar Bartsch warnt angesichts der Uniper-Rettung vor „horrenden Mehrkosten“. „Der Deal zur notwendigen Rettung von Uniper ist ein doppelter Schlag ins Gesicht der Steuerzahler und Verbraucher“, sagte Bartsch dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Samstagausgaben). „Dass der Ampel-Deal ab Oktober horrende Mehrkosten bei den Gaspreisen zur Folge haben wird, wird Millionen Bürger und Unternehmen in den wirtschaftlichen Existenzkampf zwingen.“

Bartsch forderte, diese Klausel solle dringend revidiert werden. „Es rächt sich, dass die Ampel nicht längst ein drittes umfassendes Entlastungspaket verabschiedet hat“, kritisierte der Linksfraktionschef weiter. Die Ampel-Koalition werde zunehmend zu einer „Belastungskoalition“. Bartsch forderte: „Wir brauchen dringend Entlastungen und einen Gaspreisdeckel nach Vorbild anderer EU-Staaten. Das Gegenteil von dem, was die Ampel macht.“ (dts Nachrichtenagentur)

Foto: Ferngas, über dts Nachrichtenagentur

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