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Linken-Abgeordnete: Generalbundesanwalt soll zu „NSU 2.0“ ermitteln

Die Linken-Bundestagsabgeordnete Martina Renner fordert, dass der Generalbundesanwalt (GBA) die Ermittlungen im Fall der rechtsextremen Bedrohungen mit dem Absender „NSU 2.0“ an sich ziehen soll. „Man wird nicht darum herum kommen, dass man bundesweit eine ermittlungsführende Behörde hat“, sagte Renner der „Frankfurter Rundschau“ (Montagsausgabe). Das könne nur der Generalbundesanwalt sein.

Die Bundestagsabgeordnete gehört zu den Frauen, die seit Monaten von den Rechtsextremisten mit dem Tode bedroht werden. „Mein Eindruck ist, dass die Kommunikation, der Informationsaustausch und die Ermittlungsstrategie zwischen dem LKA Hessen, dem LKA Berlin und dem BKA nicht wirklich abgestimmt ist“, sagte sie. Dadurch kämen „Querbezüge zu anderen Komplexen“ nicht ausreichend in den Fokus der Ermittler. Der Generalbundesanwalt wäre nach Renners Auffassung auch die richtige Ermittlungsstelle, weil die Täter „den Staat in seinen Institutionen“ angriffen.

Foto: Generalbundesanwalt, über dts Nachrichtenagentur

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