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Manufacturing Execution System – die Nachfrage steigt

Die Markterwartungen von Manufacturing Execution Systems (MES) steigen mit steigender Nachfrage und sich ändernden Trends nach Branchenanalysen bis 2027.

Der globale Markt für Fertigungs-Ausführungssysteme wurde im Jahr 2019 auf etwa 11,39 Milliarden USD geschätzt und wird im Prognosezeitraum 2020-2027 voraussichtlich mit einer gesunden Wachstumsrate von mehr als 4,50 % wachsen.

Was ist ein MES?

Ein Manufacturing Execution System (Mes System) ist ein Informationsmechanismus, der in einer Fertigungseinheit verwendet wird, um komplexe Abläufe und Fertigungsanlagen zu überwachen, zu verbinden und zu steuern. Das grundlegende Ziel des Manufacturing Execution Systems besteht darin, die effektive Anwendung von Fertigungsvorgängen sicherzustellen und die Produktionsleistung zu steigern. Die globale Pandemie von COVID-19 wird sich nachteilig auf das Marktwachstum auswirken, da viele Fabriken aufgrund der mangelnden Versorgung mit wichtigen Rohstoffen und des Besuchs von Mitarbeitern während der Sperrung geschlossen wurden. Es wird erwartet, dass der Markt in den prognostizierten Jahren aufgrund des deutlichen Anstiegs der industriellen Automatisierung wachsen wird, bei den fortschrittliche Technologien wie künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen usw. eingesetzt werden, um Produktionsaktivitäten erfolgreich durchzuführen und die Produktivität zu steigern.

Zum Beispiel: Laut der Studie der Aruba Organization aus dem Jahr 2018 verwenden über 68 % der Unternehmensführer im Industriesektor IoT für Überwachung und Wartung und über 54 % der Unternehmensführer bevorzugen IoT für den Fernbetrieb.

Darüber hinaus ist der steigende Bedarf an massiver Produktion und vernetzter Lieferkette für die wachsende Bevölkerung der Faktor, der das Marktwachstum antreibt. Das mangelnde Bewusstsein für die Vorteile von MES-Lösungen bei kleinen mittelständischen Unternehmen ist jedoch ein Faktor, der das Marktwachstum hemmt.

Deutsche Technologie – FORCAM

Als führendes Technologie- und Beratungsunternehmen ist die FORCAM GmbH ein deutscher Technologieanbieter der fortschrittlichsten Shopfloor-Management-Lösung. Das Unternehmen bietet Herstellern innovative Fertigungslösungen in der Automobil-, Luft- und Raumfahrt- und Verteidigungs-, Medizingeräte- und Öl-/Gasindustrie, darunter – Mercedes Benz, BMW, AUDI, Porsche, GKN Aerospace, Pratt & Whitney. Der Hauptsitz von FORCAM in Ravensburg, Deutschland, mit Niederlassungen in den Vereinigten Staaten (Cincinnati, OH), Großbritannien, Osteuropa und Asien.

Bereits 2016 gab der seit 2001 bestehende und preisgekrönte Industrie 4.0 Pioneer FORCAM seine Partnerschaft mit Nagarro in Indien bekannt. FORCAM bietet durch innovative Shopfloor-Management-Technologie analytische Lösungen für komplexe Fertigungsindustrien. Mit seinem Flaggschiffprodukt FORCAM FORCE™ ist das deutsche Unternehmen gut aufgestellt, um Herstellern erstklassige Ergebnisse zu liefern und setzt seine Expansion weltweit fort.

Durch die Nutzung der Markt- und Geschäftsexpertise von Nagarro in den Bereichen Softwareentwicklung, Implementierung und Qualitätsmanagementlösungen ist FORCAM bestrebt, den indischen Markt zu bedienen.

FORCAM – einer der vielversprechendsten Anbieter

Die jährliche Liste des CIO Review wählte FORCAM als einen der 20 vielversprechendsten Anbieter von Fertigungstechnologielösungen im Jahr 2015 aus, weil es den Weg für den Einsatz von Cloud-basierter In-Memory-Technologie in der Fertigung ebnete und Fertigungsunternehmen mit Analysen und Informationen versorgt, die zu einer Notwendigkeit geworden sind in der Industrie. Die Fähigkeit von FORCAM, Hersteller in die Lage zu versetzen, Produktionsanlagen zu überwachen und zu analysieren und diese Daten mit jedem ERP-System zu verbinden, ermöglicht es ihnen, die richtigen Informationen zur richtigen Zeit an die richtige Person zu liefern. Das Flaggschiff-Angebot des Unternehmens, FORCAM FORCE™, besteht aus einer Reihe von Modulen, die eine fabrikweite, branchenübergreifende Lösung bieten, die die Erfassung von Maschinendaten, Visualisierung, Produktionsdatenmanagement, Warnungen, Arbeitsverfolgung und ERP-Integration kombiniert. Diese Kernmodule arbeiten zusammen, um ein tiefes Verständnis der Overall Equipment Efficiency (OEE) zu überwachen, zu informieren und zu fördern.

„Strategisch gesehen besteht das größte Risiko, diese FORCAM FORCE™-Technologie NICHT zu haben, darin, dass wir von unseren Wettbewerbern übertroffen werden“, meint Martin Thorden, Präsident, GKN Aerospace Newington, CT USA.

Im indischen Kontext ist es das Ziel von FORCAM, einen Maßstab für fortschrittliche Produktionsoptimierungstools zu setzen. Das Ziel ist es, Fertigungsprozesse in Indien zu revolutionieren und Hersteller zu Operational Excellence zu führen. Durch die Technologiepartnerschaft mit den Softwareexperten von Nagarro ist der Weg für die beiden Unternehmen geebnet, um den Anforderungen der modernen Fabriken von morgen in Indien gerecht zu werden.

„Mit Nagarros bewährter Fachkompetenz in Technik und Softwarebereitstellung ist FORCAM bestens gerüstet, indische Hersteller zu bedienen und sie auf Industrie 4.0 vorzubereiten.“ (Sharad Narayan, Vizepräsident, Engineering, Nagarro)

Der Megatrend: Integrative IT-Architekturen

Im industriellen IoT haben sich die integrative IT-Architekturen zu einem entscheidenden Erfolgsfaktor entwickelt, um Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit sicherzustellen. Unternehmen benötigen eben dafür offene, integrative IT-Lösungen. Letztlich baut sich die herkömmliche MES-Welt auf Datensilos auf. Unternehmen die wettbewerbsfähig bleiben wollen, die erreichen dies letztendlich durch eine flexible IT-Architektur, die sowohl vorhandene IT-Systeme von MES bis ERP, als neueste Apps auf einer Plattform integrieren können.

Um es auf den Punkt zu bringen: Für Wertschöpfung in der Industrie 4.0 ist eine integrative IT erfolgskritisch.

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