Honda-CRV

Markthochlauf für alternative Antriebe nötig

Die Absatzzahlen der Automobilindustrie in Bezug auf Fahrzeuge mit alternativen Antrieben sind europaweit besorgniserregend. Einige Länder, wie Österreich und Norwegen, tun zwar einiges, um Elektroautos und Co für die Verbraucher interessanter zu machen, doch in anderen Ländern halten sich die Bemühungen in Grenzen, so dass sich auch die Nachfrage nicht verbessert. Es muss bald etwas geschehen, damit die Hersteller nicht die Produktion neuer Modelle herunterschrauben, da sie keinen wirtschaftlichen Nutzen mehr darin erkennen können. Angesichts der Klimaerwärmung und der wachsenden Umweltverschmutzung wäre es jedoch an der Zeit, dass auch Regierungen sich an die Förderung der Elektromobilität machen.

Wer einen Neuwagen, ob Kompaktauto oder Limousine, kauft, entscheidet sich in den meisten Fällen aus verschiedenen Gründen gegen ein Elektrofahrzeug. Die Automobilbranche plant nun, die Autofahrer in Europa in den kommenden Jahren mehr für die Elektromobilität zu begeistern. Einen Anfang könnten Dienstwagen machen. Die private Wirtschaft könnte eine nennenswerte Zahl von Fahrzeugen mit Elektroantrieb anschaffen und so das Bild auf den Straßen bis zu dem Punkt prägen, an dem sich die Bürger an die Präsenz von Elektroautos gewöhnt haben und sich ihnen somit ein größerer Anreiz bietet, selber über den Kauf eines solchen Fahrzeugs nachzudenken.

Vertreter der Automobilbranche sprechen sich jedoch auch immer wieder für steuerliche Anreize für zukünftige Fahrer von alternativ betriebenen Fahrzeugen aus. Wer sich ein Hybrid- oder einen Elektrowagen kauft, muss meist mit sehr viel höheren Kosten rechnen, als wenn er sich beispielsweise ein Fahrzeug mit herkömmlichem Antrieb anschafft, so wie zum Beispiel einen CRV. Gerade Elektroautos haben ihren Preis, was in den meisten Fällen an den extrem teuren Batterien liegt. Würden Fahrer eines solchen Wagens für eine gewisse Zeit von den Steuern befreit werden, wäre ein Anreiz geboten und das Interesse wahrscheinlich sehr viel größer als es zurzeit ist.

Initiativen wie das Projekt Vlotte in Vorarlberg, mit denen die Elektromobilität gezielt gefördert wird, sollte es in ganz Europa geben. Die Fahrer müssen einsehen, dass es ihnen nicht nur Nachteile bringt, ein Fahrzeug mit alternativem Antrieb zu führen. Entsprechende Konzepte sind von vielen Herstellern auf dem Markt bereits geplant. Auf Unterstützungen durch die Regierungen hofft man zudem auch.

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