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Multimedia

Media muss multi sein

Das Internet wird zusehends zum Fernseh-Ersatz: einige Millionen vor allem junge Bundesbürger nutzen das World Wide Web bereits hauptsächlich zum Ansehen von Videos und weiteren Multimedia-Inhalten. Aus sozialen Netzwerken und Internetplattformen sind sie ebenfalls nicht mehr wegzudenken. Und in einer einzigen Minute werden weltweit einer aktuellen Studie zufolge etwa zwei Millionen Videos auf YouTube angeschaut.

Information und Emotion

Auch Nachrichtenportale wollen auf den Einsatz der bewegten Bilder nicht mehr verzichten. Wie aber müssen Videos gestaltet sein, damit sie das Publikum erreichen und begeistern? Jürgen Müller von wirtschaft.com: "Eine der großen Stärken und ein erforderlicher Bestandteil eines guten Videos ist neben dem Informationsgehalt die Emotion. Wenn sie nicht dabei ist, wird es das Video schwer haben, den User auf der Seite zu halten." Information und Emotion - unter diesem Aspekt fällt auch Müller die Entscheidung, welche Videos in seinem Portal tagesaktuell online gestellt werden. "Der Nutzer sucht angesichts des unübersehbaren Angebots an Videos im Netz Orientierung. Die können wir ihm geben, indem wir unser Angebot übersichtlich in Rubriken aufgeteilt haben." Im Mittelpunkt stehen bei einem Wirtschaftsportal bewegte Bilder zu den Themen "News", "Wirtschaft" und "Börse". Ergänzt werden diese Rubriken allerdings durch Videos aus den Bereichen "Auto", "Tourismus", "Fashion", "Unterhaltung", "Sport" und "Gesundheit".

Videos müssen dem Thema angemessen sein

Das Publikum, so Müller, sei durch ständigen TV- und Videokonsum sehr kritisch geworden und bemerke ein schlecht gemachtes oder fehlerhaftes Video sofort. "Als Wirtschaftsportal sind wir es zudem unserer Zielgruppe schuldig, nur professionelle Videos in Topqualität zu liefern. Im Bereich Aktien müssen die präsentierten Informationen zudem tagesaktuell sein", betont Müller. Zudem müsse das Video dem jeweiligen Thema angemessen sein. "Wirtschaftsthemen beispielsweise müssen auch im Video seriös aufgearbeitet werden, auf keinen Fall darf mit bewegten Bildern ,übertrieben' werden." >> Zurück zu den wirtschaft.com Pressemitteilungen <<

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