Mehrheit gegen Zugeständnisse an Macron beim Stabilitätspakt

Fast zwei Drittel der Deutschen erwarten von der Bundesregierung einen harten Kurs in der Frage, ob man dem künftigen französischen Präsidenten Emmanuel Macron für seine geplanten Reformen des Arbeitsmarkts mehr Schulden erlaube als in den europäischen Verträgen vorgesehen. Das ist das Ergebnis einer Umfrage, die der „Spiegel“ in Auftrag gegeben hat. Zugleich befürwortet eine Mehrheit der Befragten, dass die Bundesregierung Macron bei seinen angekündigten Reformen unterstützt, indem sie mehr Geld für gemeinsame Investitionen bereitstellt.

51 Prozent der Befragten sprachen sich dafür aus, 44 Prozent votierten dagegen. Macrons Pläne für eine stärkere Verlagerung von Kompetenzen auf die EU stoßen auf ein geteiltes Echo. Auf die Frage, ob es beispielsweise einen europäischen Finanzminister geben solle, antworten 46 Prozent der Befragten mit Ja, 45 mit Nein.

Foto: Emmanuel Macron, über dts Nachrichtenagentur

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