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Merkel: Digitalisierung kann bei Integrationsarbeit helfen

Die Bundesregierung will während der Coronakrise beim Thema Integration verstärkt auf Digitalisierung setzen. Die Integrationsarbeit, zum Beispiel im Sport, leide während der Pandemie, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montagnachmittag nach dem 12. Integrationsgipfel im Bundeskanzleramt. Deshalb habe man sich auch mit digitalen Möglichkeiten der Erstintegration befasst.

"Es hat sich gezeigt, dass die Digitalisierung uns hier sehr viele Möglichkeiten auch eröffnet." Angesichts der Pandemie sei es wichtig, noch mehr auf Integration zu setzen, so Merkel. Migranten arbeiteten oft in Branchen, die als erstes von der Krise betroffen waren. Die CDU-Politikerin fügte hinzu, dass beim Thema Integration noch sehr viel zu tun sei. "Deshalb war der Austausch heute auch sehr wichtig", so die Kanzlerin. Bei dem Termin am Montag ging es um die Frage, wie man auch in Zeiten der Corona-Pandemie die Integration stärken kann. Hintergrund ist, dass viele Menschen mit Einwanderungsgeschichte besonders hart betroffen sind. Neben Merkel nahmen unter anderem die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Annette Widmann-Mauz (CDU), sowie die Bundesminister für Bildung, Anja Karliczek (CDU), für Arbeit, Hubertus Heil (SPD), und für Familien, Franziska Giffey (SPD), teil. Eingeladen waren insgesamt etwa 130 Vertreter von Bund, Ländern, Kommunen, Zivilgesellschaft und Migrantenorganisationen. Der Gipfel wurde digital durchgeführt. (dts Nachrichtenagentur)

Foto: Zwei Frauen mit Kopftuch in Berlin-Kreuzberg, über dts Nachrichtenagentur

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