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Merkel: Entwicklungsländer von Corona stärker betroffen

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat anlässlich des Weltbevölkerungstags der Vereinten Nationen die internationale Zusammenarbeit in der Corona-Pandemie betont. Besonders Entwicklungsländer seien von dem dynamischen Bevölkerungswachstum betroffen, sagte Merkel in ihrem am Samstag veröffentlichten Video-Podcast. „Wir sprechen von Staaten und Weltregionen, die ohnehin schon herausgefordert sind. Denn sie haben mit Armut, Hunger, Arbeitslosigkeit sowie mangelndem Zugang zu Gesundheitsversorgung und Bildung zu kämpfen.“

Derzeit leben 7,5 Milliarden Menschen auf der Welt, am ersten UN-Weltbevölkerungstag im Jahr 1989 waren es noch etwa fünf Milliarden. Jedes Jahr wächst die Weltbevölkerung um 80 Millionen Menschen. Das bleibe nicht ohne Folgen, so die Kanzlerin. Natürliche Ressourcen würden zum Teil über die Belastungsgrenze hinaus verbraucht. Eine Pandemie berge gewaltige Gefahren für die Weltgemeinschaft. „Sie beeinträchtigt Stabilität, wirtschaftlichen Wohlstand und damit letztlich auch sozialen Frieden“, so Merkel. Wichtig sei hier die direkte humanitäre Hilfe. „Ich sehe in vielen Staaten die große Bereitschaft, diese Herausforderungen gemeinsam anzugehen.“

Foto: Angela Merkel, über dts Nachrichtenagentur

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