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Merkel: EU kommt nur gemeinsam durch Coronakrise

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die EU-Staaten zum gemeinsamen Vorgehen in der Coronakrise gemahnt. „Alleine kommt niemand durch diese Krise“, sagte Merkel am Mittwochnachmittag im EU-Parlament in Brüssel im Rahmen ihrer Antrittsrede zur deutschen EU-Ratspräsidentschaft. Alle seien verwundbar.

Ihr Besuch in Brüssel finde vor dem Hintergrund „der größten Bewährungsprobe in der Geschichte der EU statt“. Für die Kanzlerin war es die erste Auslandsreise seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie. Merkel machte deutlich, dass fünf Themen während der deutschen Ratspräsidentschaft hervorgehoben werden sollen: „Unsere Grundrechte, der Zusammenhalt, der Klimaschutz, die Digitalisierung und Europas Verantwortung in der Welt.“ Diese Themen seien besonders wichtig, weil man Europa nachhaltig wandeln müsse, wenn man es schützen und bewahren wolle. „Nur dann wird Europa auch in einer sich rasant verändernden globalen Ordnung souverän und verantwortungsvoll seine eigene Rolle einnehmen können“, so Merkel. Die Aufgabe im EU-Ratsvorsitz erfülle sie mit Respekt und „großer Leidenschaft“. Es seien zwar große Aufgaben, aber sie sei zuversichtlich.

Foto: Angela Merkel, über dts Nachrichtenagentur

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