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Merkel: Miteinander reden so wichtig wie zu Zeiten des Kalten Krieges

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat anlässlich der 55. Münchner Sicherheitskonferenz, die in der kommenden Woche stattfinden wird, für den Dialog zwischen Staaten geworben. In Zeiten, in denen der Multilateralismus zur Debatte stehe, wolle sie sich „sehr stark dafür einsetzen, dass die multilateralen Strukturen weiterentwickelt werden – aber erhalten bleiben“, sagte die Kanzlerin in ihrem Video-Podcast. „Die Münchner Sicherheitskonferenz hat wirklich Tradition und ist international sehr beachtet“, so Merkel.

Während des Kalten Krieges ins Leben gerufen, habe die Konferenz nach dem Fall der Mauer keineswegs ihre Bedeutung verloren. Angesichts neuer Konflikte und neuer Herausforderungen – wie zum Beispiel dem Terrorismus – sei das Miteinandersprechen heute „mindestens genauso wichtig wie zu Zeiten des Kalten Krieges“. Die Münchner Sicherheitskonferenz beschäftige sich heute nicht mehr nur mit den klassischen Sicherheitsfragen – sondern etwa auch mit dem Thema Klimawandel oder mit wirtschaftlicher Entwicklung. „Gerade im Blick auf unseren Nachbarkontinent, auf Afrika, ist das von besonderer Bedeutung“, so Merkel.

Foto: Angela Merkel, über dts Nachrichtenagentur

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