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Merkel verteidigt Ausnahmen bei der EEG-Umlage

Hochspannungsleitung, über dts NachrichtenagenturBerlin - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die Ausnahmen bei der EEG-Umlage verteidigt. "Wir brauchen Ausnahmeregelungen für die Wirtschaft , damit auch Arbeitsplätze gesichert werden", sagte die Kanzlerin in ihrem neuen Video-Podcast. Privilegiert seien nur diejenigen Mittelständler oder Großunternehmen, die in ganz besonderer Weise im europäischen oder weltweiten Wettbewerb stünden, so Merkel

Generell sei Deutschland mit der Energiewende auf dem richtigen Weg und die EEG-Reform ein Schritt in die richtige Richtung. Die erneuerbaren Energien befänden sich nicht mehr in einer Nischensituation, sondern seien "ein wichtiger Pfeiler unserer gesamten Stromversorgung geworden", so die Bundeskanzlerin. Um mehr Berechenbarkeit in den Ausbau zu bringen, habe die Bundesregierung "Pfade, also Obergrenzen festgelegt". Die Bundeskanzlerin räumte jedoch ein, dass es im Augenblick an den Netzkapazitäten hake. "Wir brauchen mehr Netze und stärkere Netze von Nord nach Süd", sagte Merkel. "Wir brauchen aber auch den Ausbau der Verteilernetze." In Süddeutschland, wo die Stromeinspeisung wegen der vielen Photovoltaik-Anlagen sehr schwanke, werde man, wo immer möglich, auch intelligente Netze zum Einsatz bringen. "Aber das ist natürlich eine große Umstrukturierung, die nicht von einem Tag auf den anderen gelingt", so Merkel. Sie geht davon aus, dass es auch im Energiebereich zu einer zunehmenden Vereinheitlichung des europäischen Binnenmarktes kommt. Dazu gehörten ausreichende Leitungen zwischen den Ländern, sagte die Bundeskanzlerin. "Da wird viel investiert werden, auch mit europäischen Fördermitteln, wo sich das wirtschaftlich nicht rechnet." Auch was in Brüssel mit den einheitlichen Beihilferichtlinien diskutiert worden sei, sei ein erster Schritt in Richtung vergleichbarer Förderrichtlinien und damit zu mehr Kohärenz.

Foto: Hochspannungsleitung, über dts Nachrichtenagentur

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Ein Kommentar

  1. Ich bewundere immer wieder die „Denke“ von Frau Merkel die auch HIER wieder die Firmen bevorzugt die für den Aussenhandel zuständig sind . Würde es nur um Strom gehen dann könnte ich Ihr evtl. Recht geben aber leider sollen auch unsere Arbeitsplätze im Internationalen Vergleich ein niedriges Lohnniveau erreichen um gegen Billiglohnländer wettbewerbsfähig zu sein :-( dabei „beisst“ sich die „Katze“ in den Schwanz : Die Menschen , um wettbewerbsfähig zu sein , ein Leben in „ARMUT“ zu sichern ( Niedriglohn ) kann NICHT Sinn des Wettbewerbs sein sonst landen wir irgendwann bei 1-2Euro Stundenlohn > Lösung : mehr auf Deutschland konzentrieren und den Aussenhandel ( bei guten Löhnen ! ) über Qualitätsprodukte aufwerten …

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