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Merkel verteidigt Bund-Länder-Beschlüsse

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die Beschlüsse von Bund und Ländern vom Mittwoch verteidigt. Man habe zu Beginn der zweiten Welle zu spät auf die Warnungen der Wissenschaftler reagiert, sagte sie am Donnerstagmorgen im Bundestag. Die Zahl der Corona-Fälle gehe durch dem Lockdown nun jedoch wieder seit geraumer Zeit zurück.

Sie verstehe, dass der Start der Impfkampagne zunächst viele Menschen enttäuscht habe, aber sie stehe zu der Entscheidung für eine europäische Lösung, sagte die CDU-Politikerin. Das Versprechen des Impfangebots für alle bis Ende des Sommers bleibe bestehen. Trotz sinkender Inzidenzen müsse man angesichts der Ausbreitung der Corona-Mutationen gegen ein mögliches exponentielles Wachstum vorgehen. "Es geht immer und immer wieder um die Reduzierung von Kontakten", so Merkel. Die Öffnung der Friseure sei für den 1. März beschlossen, bei weiteren Öffnungsschritten habe man sich bewusst gegen Daten entschieden, sondern Inzidenzgrenzen gesetzt. Lockerungen würden "ein stufenweiser Prozess sein", sagte die Kanzlerin. Man müsse "alles tun" um die Kontaktnachverfolgung gewährleisten zu können. (dts Nachrichtenagentur)

Foto: Angela Merkel, über dts Nachrichtenagentur

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