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Merz sieht in geschlossenen Clubs ein Problem

Der CDU-Politiker und Vorsitzkandidat Friedrich Merz sieht in den wegen der Corona-Pandemie geschlossenen Clubs ein Problem. „Nachtclubs sind auch ein Ventil für Emotionen und Gefühle“, sagte Merz dem Nachrichtenportal T-Online. Seit sie dauerhaft geschlossen sind, „kann sich das in so hässlichen Exzessen wie in Frankfurt und Stuttgart oder illegalen Partys wie in Berlin entladen“.

Gleichzeitig kritisierte der CDU-Politiker die Auftritte von Virologen. „Wenn Virologen wie Popstars durch die Medien gereicht werden, um die politischen Entscheidungen zu erklären, dann stimmt da etwas in der Aufgabenverteilung nicht mehr“, sagte Merz. „Aber man darf sie nicht mit der Bundesregierung verwechseln.“   Zudem kritisiert Friedrich Merz, dass es bislang zu wenig Planung für die Bewältigung der Pandemie in den Urlaubsmonaten gegeben habe: „Warum sprechen wir erst jetzt darüber, wie die Tests für zurückkehrende Urlauber gehandhabt werden?“ Merz sagte: „Da wurde meines Erachtens zu wenig vorausschauend geplant, deshalb musste jetzt rasch nachgearbeitet werden.“ Um künftig besser für digitalen Unterricht in einer Pandemie gerüstet zu sein, fordert Merz eine bessere digitale Anbindung der Schulen: „Wir brauchen endlich WLAN in jeder Schule und eine Mailadresse für jeden Schüler, am besten ab dem 1. Januar 2021.“ Merz warnt: „Niemand weiß, wie lange uns diese Pandemie noch beschäftigen wird.“ Merz nimmt einen schwindenden Rückhalt für die Corona-Maßnahmen wahr. „Am Anfang war er sehr groß, doch mittlerweile schwindet der Rückhalt“, sagte Merz. „Das sollte uns schon Sorgen machen, denn wir brauchen eine breite Unterstützung der Maßnahmen, um die Pandemie in den Griff zu kriegen. Ich finde deshalb auch den Begriff `Covidioten` deplatziert.“

Foto: Illegaler Rave, über dts Nachrichtenagentur

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