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Mieterbund zieht nach vier Jahren Großer Koalition gemischte Bilanz

Nach vier Jahren Großer Koalition zieht der Deutsche Mieterbund eine gemischte Bilanz. So sei die Einführung des Bestellerprinzips bei den Maklergebühren positiv und veringere die Kosten für die Mieter, sagte Lukas Siebenkotten, Direktor des Deutschen Mieterbundes (DMB), der Tageszeitung "Neues Deutschland". "Anders sieht es bei der Mietpreisbremse aus. Die funktioniert aufgrund der vielen Ausnahmen nicht und müsste dringend vom Kopf auf die Füße gestellt werden", erklärte Siebenkotten und forderte, dass Vermieter verpflichtet werden, dem Neumieter bei Vertragsabschluss die bislang vereinbarte Miete mitzuteilen. Nur so bestehe die Möglichkeit, dass ein Mieter ohne unzumutbaren Aufwand bis hin zur Klage überprüfen könne, ob die verlangte Miete korrekt sei. Siebenkotten sprach sich zudem für eine Obergrenze bei der Umlage von Modernisierungskosten auf die Mieter aus und warnte davor, den sozialen Wohnungsbau zugunsten von Eigentumswohnungen zu vernachlässigen. "Gebaut wurde hauptsächlich im hochpreisigen Segment, vor allem Eigentumswohnungen und Einfamilienhäuser. Von einer Entlastung für Gering- und Normalverdiener in Ballungszentren und Universitätsstädten kann also überhaupt keine Rede sein", bewertete er vier Jahre Wohnungsbaupolitik der Großen Koalition. Foto: Licht in Wohnungen, über dts Nachrichtenagentur

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