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Milliardär Hopp kritisiert gesetzliche Regeln für kapitalintensive Branchen

Berlin - Der Milliardär Dietmar Hopp hat das ihm zufolge investorenfeindliche Klima in Deutschland beklagt. Die gesetzlichen Regeln seien gerade für kapitalintensive Branchen wie die Biotechnologie ein "echtes Hemmnis", so Hopp in einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin "Focus". "Wenn ein neuer Finanzier mehr als 50 Prozent eines Unternehmens übernimmt, können die Alt-Investoren ihre Verluste nicht mehr steuerlich geltend machen."

Ein Produkt zur Marktreife zu bringen, könne bis zu zehn Jahre dauern und sei sehr teuer. "Wenn Sie ein Medikament entwickeln, sind das leicht 100 Millionen Euro." Hopp erklärte, er habe bereits mehr als eine Milliarde Euro in deutsche Biotech-Unternehmen investiert. Von dem in der vergangenen Woche bekannt gegebenen Einstieg von Bill Gates beim deutschen Biotech-Unternehmen CureVac erhofft sich Hopp einen "Weckruf für die deutschen Pharmakonzerne", sich auch im eigenen Land intensiver zu beteiligen. Bislang hätten sie sich fast ausschließlich in den USA engagiert. "Aber auch US-Investoren werden aufhorchen und sich fragen, warum Bill Gates sich an einer Firma aus Tübingen beteiligt, wo er doch in den USA genügend Gelegenheiten hätte", so Hopp.

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