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Mindestens acht Tote nach Schüssen in Hanau

Im hessischen Hanau sind am Mittwochabend mindestens acht Menschen bei Schießereien in zwei Shisha-Bars ums Leben gekommen. Das bestätigte die Polizei in der Nacht. Mindestens sechs weitere Personen wurden schwer verletzt.

Die Polizei fahndete die ganze Nacht über mit einem Großaufgebot nach den unbekannten Tätern. Nach ersten Mitteilungen sollen am Mittwochabend gegen 22 Uhr an zwei verschiedenen Orten in Hanau Schüsse gefallen sein. Im Bereich Heumarkt soll mindestens eine Person schwer verletzt worden sein, von dort sei ein dunkles Fahrzeug davongefahren, hieß es. Ein weiterer Tatort wurde im Bereich des Kurt-Schumacher-Platz gemeldet. Dort wurden nach ersten Erkenntnissen mindestens fünf Personen schwerst verletzt. Zu den Hintergründen lägen noch keine gesicherten Erkenntnisse vor, hieß es von der Polizei.

Mutmaßlicher Täter von Hanau tot aufgefunden

Nach der tödlichen Schießerei ist der mutmaßliche Täter tot aufgefunden worden. Nach Hinweisen von Zeugen habe man an einer Wohnanschrift im Stadtteil Kesselstadt zwei weitere Leichen entdeckt, teilte die Polizei am frühen Donnerstagmorgen mit. Bei einer der toten Personen handele es sich „mit hoher Wahrscheinlichkeit“ um den Täter.

Hinweise auf weitere Täter gebe es derzeit nicht. Unterdessen erhöhte sich die Zahl der Opfer, die an den Tatorten Heumarkt und Kurt-Schumacher-Platz getötet wurden, auf neun, sodass es insgesamt elf Tote gibt. Die Ermittlungen zur Identität der Opfer und des mutmaßlichen Täters dauerten zunächst noch an. Die tödlichen Schüsse sollen am Mittwochabend gegen 22 Uhr an zwei verschiedenen Orten in Hanau gefallen sein. Tatort waren offenbar zwei Shisha-Bars.

Täter von Hanau hinterließ Bekennerschreiben

Nach der tödlichen Gewalttat im hessischen Hanau hat der mutmaßliche Täter offenbar ein Bekennerschreiben sowie ein Bekennervideo hinterlassen. Das berichtet am Donnerstagmorgen unter anderem die „Bild“ unter Berufung auf Sicherheitskreise. Bei dem Täter soll es sich demnach um einen Deutschen handeln.

Er soll laut Zeitung rechtsradikale Motive geäußert haben. Die Polizei selbst veröffentlichte zunächst keine Informationen zu der Identität der Opfer und des mutmaßlichen Täters. Bei der Gewalttat waren am Mittwochabend insgesamt elf Personen ums Leben gekommen. Neun Personen starben durch Schüsse an zwei Tatorten – offenbar zwei Shisha-Bars. An einer Wohnanschrift im Stadtteil Kesselstadt wurden später zwei weitere Leichen entdeckt – darunter auch der mutmaßliche Täter.

Foto: Krankenwagen, über dts Nachrichtenagentur

 

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