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MIT fordert Rettungsfonds für Kleinunternehmer

Der Wirtschaftsflügel der CDU, die Mittelstandsunion (MIT), fordert einen Rettungsfonds für Kleinunternehmen, die besonders stark von der Corona-Pandemie getroffen wurden. Mit dem Zuschuss soll ein Teil der betriebsnotwendigen Fixkosten abgefedert werden, der nach einer festen Staffelung berechnet wird, heißt es in dem Konzept, über das die „Bild“ (Donnerstagausgabe) berichtet. Anspruch auf Staatshilfen soll dabei jedes Unternehmen haben, dass um mehr als 40 Prozent unter dem durchschnittlichen Vormonatsumsatz liegt.

Nach einer überschlägigen internen Rechnung geht die MIT davon aus, dass ein solcher Rettungsfonds den Staatshaushalt etwa 15 Milliarden Euro kosten dürfte. „Ich bin dagegen, jetzt für einzelne Branchen einzelne Lösungen zu schaffen. Wir sollten über alle Branchen hinweg vor allem die Unternehmen unterstützen, die besonders hart von der Krise betroffen sind und gar keine oder kaum Umsätze machen: von den Gastwirten über Messebauer bis zu Schaustellern“, sagte MIT-Chef Carsten Linnemann der „Bild“. Auch im Bundeswirtschaftsministerium wird derzeit über die Einführung eines solchen Fonds diskutiert, berichtet die „Bild“ unter Berufung auf eigene Informationen.

Foto: Carsten Linnemann, über dts Nachrichtenagentur

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