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Modelleisenbahnhersteller Märklin findet nicht genug Personal

Dem Modelleisenbahnhersteller Märklin fehlt das Personal: Zwar sind die Auftragsbücher nach langer Durststrecke voll, doch die Fertigungskapazitäten reichen nicht aus. „Die Nachfrage ist da, aber wir tun uns schwer, Mitarbeiter für die Produktion zu finden“, sagte Eigentümer Michael Sieber dem „Handelsblatt“ (Donnerstagsausgabe). An den beiden Standorten in Göppingen und Györ spüre das Traditionsunternehmen die starke Konkurrenz der ortsansässigen Autoindustrie, klagte Sieber.

Daher könne Märklin nicht die nötigen Kapazitäten aufbauen, um die Aufträge abzuarbeiten. Das ist ärgerlich für den Unternehmer. Gemeinsam mit seinem Sohn hat Sieber die angeschlagene Modelleisenbahnmarke vor fünf Jahren übernommen. Jahrelang sanierten die Franken den zeitweise hoch defizitären schwäbischen Hersteller, während die Umsätze vor sich hindümpelten. Märklin habe dieses Jahr einen Sprung im Auftragseingang verzeichnet, berichtete Sieber. Ob daraus tatsächlich zusätzlicher Umsatz entstehe, „hängt jetzt davon ab, was aus der Produktion kommt“, so Sieber. Er rechne 2018 mit einem leichten Plus.

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