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Moody’s Corporation gibt Ergebnisse des ersten Quartals 2013 bekannt

New York – Moody’s Corporation (NYSE: MCO) meldete für den am 31. März 2013 beendeten Dreimonatszeitraum einen Umsatz von 731,8 Mio. US-Dollar, ein Anstieg von 13 Prozent gegenüber den im ersten Quartal des Jahres 2012 ausgewiesenen 646,8 Mio. US-Dollar. Unter Berücksichtigung der Kosten für die Beilegung von Rechtsstreitigkeiten belief sich der Betriebsaufwand im ersten Quartal 2013 auf insgesamt 451,4 Mio. US-Dollar und war damit um 19 Prozent höher als im Vorjahr. Der Betriebsgewinn kam in dem Quartal auf 280,4 Mio. US-Dollar, 4 Prozent mehr als die im gleichen Zeitraum des Vorjahres erwirtschafteten 269,0 Mio. US-Dollar. Der bereinigte Betriebsgewinn, definiert als Betriebsgewinn vor Wertminderungen und Abschreibungen, war mit 304,0 Mio. US-Dollar um 4 Prozent höher als die im Vorjahr erzielten 292,5 Mio. US-Dollar. Sowohl im Betriebsgewinn als auch im bereinigten Betriebsgewinn des ersten Quartals 2013 sind die Kosten für die Beilegung von Rechtsstreitigkeiten berücksichtigt. Der verwässerte Gewinn je Aktie in Höhe von 0,83 US-Dollar, in dem Rechtskosten von 0,14 US-Dollar je Aktie berücksichtigt sind, war um 9 Prozent höher als die 0,76 US-Dollar je Aktie des ersten Quartals 2012.

„Moody’s Ergebnisse des ersten Quartals 2013 spiegeln die starken Betriebsergebnisse von Moody’s Investors Service und Moody’s Analytics wider“, sagte Raymond McDaniel, President und CEO von Moody’s. „Die in dem Quartal erzielte Steigerung des Gewinns je Aktie um 9 Prozent wurde durch die höher als erwarteten Kosten gedämpft, die durch unsere Beilegung von zwei langwierigen Rechtsstreitigkeiten anfielen. Auf nicht GAAP-konformer Basis, wobei die Kosten für die Beilegung dieser Rechtsstreitigkeiten unberücksichtigt bleiben, erwarten wir nun einen Gewinn je Aktie zwischen 3,49 und 3,59 US-Dollar im Gesamtjahr 2013.“

Umsatz im ersten Quartal

Für die Moody’s Corporation insgesamt stiegen die weltweiten Umsätze im ersten Quartal 2013 verglichen mit dem ersten Quartal des Jahres 2012 um 13 Prozent auf 731,8 Mio. US-Dollar. Der US-Umsatz des Unternehmens belief sich im ersten Quartal des Jahres 2013 auf 406,1 Mio. US-Dollar und lag um 18 Prozent über dem des ersten Quartals 2012, während der außerhalb der USA erwirtschaftete Umsatz von 325,7 Mio. US-Dollar um 8 Prozent höher war als in der Vorjahresperiode. Der außerhalb der USA erwirtschaftete Umsatz machte 45 Prozent von Moody’s Gesamtumsatz des Quartals aus, verglichen mit 47 Prozent im Vorjahreszeitraum.

Die globalen Umsätze von Moody’s Investors Service („MIS“) beliefen sich im ersten Quartal 2013 auf 521,2 Mio. US-Dollar, was einer Steigerung von 15 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Der US-Umsatz des ersten Quartals 2013 war mit 313,1 Millionen US-Dollar um 21 Prozent höher als im ersten Quartal 2012. Außerhalb der USA stiegen die Umsätze gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 8 Prozent auf 208,1 Mio. US-Dollar. Die Währungsumrechnung hatte keine nennenswerten Auswirkungen auf den Umsatz von MIS.

Innerhalb von MIS stiegen die globalen Umsätze des Segments Corporate Finance im ersten Quartal 2013 gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 29 Prozent auf 258,3 Mio. US-Dollar, was das allgemein starke Emissionsvolumen von als „Speculative Grade“ eingestuften Bankdarlehen und Anleihen widerspiegelt. Der Umsatz des Segments Corporate Finance stieg innerhalb der USA um 25 Prozent und außerhalb der USA um 36 Prozent.

Weltweit belief sich der Umsatz des Segments Structured Finance im ersten Quartal 2013 auf insgesamt 93,0 Mio. US-Dollar, was einem Anstieg von 1 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. In den USA legte der Umsatz des Segments Structured Finance gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 26 Prozent zu, in erster Linie aufgrund des starken Emissionsvolumens von CLOs und verbrieften gewerblicher Hypotheken. Außerhalb der USA ging der Segmentumsatz um 29 Prozent zurück, was vorwiegend mit dem schwächeren Emissionsvolumen von mit Hypotheken auf Wohnimmobilien besicherten Wertpapieren in Europa zusammenhängt.

Im Segment Financial Institutions stiegen die globalen Umsätze im ersten Quartal 2013 gegenüber dem ersten Quartal 2012 um 10 Prozent auf 86,5 Mio. US-Dollar. In den USA stiegen die Umsätze dieses Segments um 14 Prozent, in erster Linie aufgrund der verstärkten Anleihenemissionen seitens Versicherungsgesellschaften. Außerhalb der USA legten sie um 7 Prozent zu, angetrieben von der stärkeren Bankgeschäftsaktivität.

Die globalen Umsätze des Segments öffentliche Finanzen, Projekt- und Infrastrukturfinanzierung beliefen sich im ersten Quartal 2013 auf 83,4 Mio. US-Dollar, ein Plus von 5 Prozent gegenüber dem ersten Quartal 2012. In den USA stiegen die Umsätze gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 10 Prozent an, in erster Linie aufgrund von Zugewinnen im Bereich öffentliche Finanzen und Infrastrukturfinanzierung, während sie außerhalb der USA um 3 Prozent zurückgingen.

Der globale Umsatz von Moody’s Analytics („MA“) belief sich im ersten Quartal 2013 auf 210,6 Mio. US-Dollar, was einem Anstieg von 9 Prozent gegenüber dem ersten Quartal 2012 entspricht. Bereinigt von Wechselkurseffekten wuchs der Umsatz um 10 Prozent. In den USA erzielte MA im ersten Quartal des Jahres 2013 einen Umsatz von 93,0 Mio. US-Dollar, 10 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Außerhalb der USA beliefen sich die Umsätze auf 117,6 Mio. US-Dollar, was gegenüber dem gleichen Quartal des Jahres 2012 einem Wachstum von 8 Prozent entspricht.

Der Umsatz aus Recherchen, Daten und Analysen in Höhe von 129,6 Mio. US-Dollar war um 8 Prozent höher als im Vorjahreszeitraum, in erster Linie angetrieben von der starken Kundenbindung und dem soliden Wachstum des CreditView-Angebots von MA. Der Umsatz von Risikolösungen für Unternehmen stieg gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 10 Prozent auf 53,0 Mio. US-Dollar, was das starke Wachstum bei den Produkten und Dienstleistungen für regulatorische Aufgaben und Compliance im Bankwesen widerspiegelt. Der Umsatz aus Beratungsdiensten kam auf 28,0 Mio. US-Dollar, ein Plus von 7 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Er spiegelt das starke Umsatzwachstum von Copal Partners wider, teilweise ausgeglichen durch das schwächere Training- und Zertifizierungsgeschäft.

Betriebsaufwand, -gewinn und effektiver Steuersatz im ersten Quartal

Im ersten Quartal 2013 war der Betriebsaufwand der Moody’s Corporation mit 451,4 Mio. US-Dollar um 19 Prozent höher als im Vergleichszeitraum des Vorjahres, in erster Linie aufgrund der Kosten für die Beilegung der Abu-Dhabi- und Rhinebridge-Rechtsstreitigkeiten. Die Währungsumrechnung hatte keine nennenswerten Auswirkungen auf den Betriebsaufwand des Quartals. Einschließlich der Kosten für die Beilegung von Rechtsstreitigkeiten war der Betriebsgewinn in dem Quartal mit 280,4 Mio. US-Dollar um 4 Prozent höher als die im gleichen Zeitraum des Vorjahres erwirtschafteten 269,0 Mio. US-Dollar. Ohne Berücksichtigung von Wechselkurseffekten stieg der Betriebsgewinn um 5 Prozent. Moody’s ausgewiesene Betriebsmarge für das erste Quartal 2013 betrug 38,3 Prozent, verglichen mit 41,6 Prozent im ersten Quartal 2012. Die bereinigte Betriebsmarge belief sich im ersten Quartal 2013 auf 41,5 Prozent, verglichen mit 45,2 Prozent im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Sowohl in den ausgewiesenen als auch den bereinigten Betriebsmargen des ersten Quartals 2013 sind die Kosten für die Beilegung von Rechtsstreitigkeiten berücksichtigt.

Moody’s effektiver Steuersatz betrug im ersten Quartal 2013 28,5 Prozent, verglichen mit 32,1 Prozent im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Kapitalallokation und Liquidität

Während des ersten Quartals 2013 kaufte Moody’s 1,9 Millionen Aktien für insgesamt 91,3 Mio. US-Dollar zum Durchschnittspreis von 48,48 je Aktie zurück und gab im Rahmen seiner aktienbasierten Mitarbeitervergütungspläne 2,2 Millionen Aktien aus. Mit Stand vom 31. März 2013 befanden sich insgesamt 222,9 Millionen Aktien des Unternehmens im Streubesitz, ein Rückgang von 1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Am 31. März 2013 war Moody’s unter seinem laufenden Programm autorisiert, weitere 1,6 Mrd. US-Dollar für Aktienrückkäufe aufzuwenden. Darin enthalten ist die am 12. Februar 2013 erteilte Autorisierung, weitere 1,0 Mrd. US-Dollar für Aktienrückkäufe aufzuwenden. Am Quartalsende beliefen sich Moody’s ausstehende Verbindlichkeiten auf 1,6 Mrd. US-Dollar und unter seiner revolvierenden Kreditlinie stand ihm eine zusätzliche Darlehenskapazität in Höhe von 1,0 Mrd. US-Dollar zur Verfügung. Die Summe der Barbestände und liquiden Mittel betrug am Quartalsende 1,8 Mrd. US-Dollar, 943,3 Mio. US-Dollar mehr als ein Jahr zuvor. Der freie Cashflow stieg von 147,3 Mio. US-Dollar im Vorjahr auf 194,0 Mio. US-Dollar. Dies ist teilweise auf die im ersten Quartal 2012 geleisteten Zahlungen für die Beilegung bundesstaatlicher und lokaler Steuerangelegenheiten zurückzuführen.

Annahmen und Ausblick für das Gesamtjahr 2013

Moody’s Ausblick für 2013 beruht auf Annahmen hinsichtlich zahlreicher makroökonomischer Faktoren und Gegebenheiten an den Kapitalmärkten, darunter Zinssätze, die Rentabilität von Unternehmen und deren Investitionsausgaben, die Fusions- und Übernahmeaktivität, Verbraucherkredite und Kreditverbriefungen sowie das Volumen der vergebenen Darlehen. Diese Annahmen sind mit einem hohen Maß an Unsicherheit behaftet und wenn die tatsächliche Lage nicht mit diesen Annahmen übereinstimmt, können Moody’s Jahresergebnisse maßgeblich von den derzeitigen Prognosen abweichen. Wir legen unseren Prognosen die am Quartalsende geltenden Wechselkurse zugrunde.

Der nicht nach GAAP ermittelte Gewinn je Aktie wird der aktuellen Prognose zufolge im Geschäftsjahr 2013 zwischen 3,49 und 3,59 US-Dollar liegen; dabei bleiben die Kosten für die Beilegung von Rechtsstreitigkeiten unberücksichtigt. Für Moody’s insgesamt rechnet das Unternehmen weiterhin mit einem hoch einstelligen prozentualen Umsatzwachstum im Gesamtjahr 2013. Im Gesamtjahr 2013 wird nun ein Anstieg des Betriebsaufwandes im mittleren einstelligen Prozentbereich erwartet. Für das Gesamtjahr 2013 wird nun eine Betriebsmarge zwischen 41 und 42 Prozent prognostiziert, während die Prognose für die bereinigte nun Betriebsmarge zwischen 44 und 45 Prozent liegt. Die Prognosen für den Betriebsaufwand, die Betriebsmarge und die bereinigte Betriebsmarge beinhalten alle die Kosten für die Beilegung der Rechtsstreitigkeiten. Das Unternehmen rechnet weiterhin mit einem effektiven Steuersatz von etwa 32 Prozent. Im Gesamtjahr 2013 sind weiterhin Aktienrückkäufe im Umfang von etwa 500 Mio. US-Dollar zu erwarten, abhängig von verfügbaren Barmitteln, Marktbedingungen und sonstigen laufenden Kapitalallokationsentscheidungen. Der Investitionsaufwand wird den Prognosen zufolge weiterhin etwa 50 Mio. US-Dollar betragen. Das Unternehmen erwartet immer noch Abschreibungen und Wertminderungen in Höhe von etwa 100 Mio. US-Dollar. Der freie Cashflow wird den Erwartungen zufolge bei etwa 850 Mio. US-Dollar liegen.

Darüber hinaus wurden bestimmte Bestandteile der Prognose für 2013 geändert, um den gegenwärtigen Einschätzungen der Geschäftsbedingungen seitens des Unternehmens Rechnung zu tragen. Im globalen MIS-Geschäft wird für das Gesamtjahr 2013 weiterhin ein Umsatzwachstum im hohen einstelligen Prozentbereich erwartet. Für das MIS-Geschäft wird innerhalb der USA nun mit einem Umsatzwachstum im niedrigen zweistelligen Prozentbereich gerechnet, während außerhalb der USA ein Wachstum im niedrigen einstelligen Prozentbereich erwartet wird. Dies spiegelt die voraussichtlich anhaltende Schwäche im europäischen Markt für strukturierte Finanzprodukte wider. Für das Segment Corporate Finance wird nun ein Umsatzwachstum im niedrig zweistelligen Prozentbereich vorhergesagt. Die Umsätze des Segments Structured Finance werden den Erwartungen zufolge etwa gleich bleiben, während im Geschäftsbereich Financial Institutions immer noch mit Wachstumszahlen im niedrig einstelligen Prozentbereich gerechnet wird. Im Segment öffentliche Finanzen, Projekt- und Infrastrukturfinanzierungen wird weiterhin ein Umsatzwachstum im niedrig zweistelligen Prozentbereich erwartet.

Im Geschäftsbereich MA rechnet das Unternehmen im Gesamtjahr 2013 mit einem Umsatzwachstum im hohen einstelligen Prozentbereich. Innerhalb der USA deuten die Prognosen weiterhin auf ein hohes einstelliges Wachstum der MA-Umsätze. Außerhalb der USA sagt das Unternehmen nun ebenfalls ein hohes einstelliges Umsatzwachstum voraus. Im Segment Recherchen, Daten und Analysen dürfte das Umsatzplus im hohen einstelligen Prozentbereich liegen, während im Segment Risikolösungen für Unternehmen weiterhin ein Umsatzwachstum im niedrigen zweistelligen Prozentbereich erwartet wird. Im Bereich der Beratungsdienste wird nun ein Umsatzwachstum im hohen einstelligen Prozentbereich vorhergesagt, was auf die Schwäche des Trainings- und Zertifizierungsgeschäfts zurückzuführen ist.

Über die Moody’s Corporation

Moody’s ist ein wesentlicher Bestandteil der globalen Kapitalmärkte. Das Unternehmen bietet Kreditratings, Studien, Tools und Analysen, die zu transparenten und integrierten Finanzmärkten beitragen. Moody’s Corporation (NYSE: MCO) ist der Mutterkonzern von Moody’s Investors Service, der Kreditratings erstellt und Anleiheninstrumente und Wertpapiere analysiert, sowie von Moody’s Analytics, der bahnbrechende Softwareprodukte sowie Beratungs- und Forschungsdienste für die Kreditmärkte, Wirtschaftsanalysen und finanzielles Risikomanagement anbietet. Der Konzern wies im Jahr 2012 Umsätze in Höhe von 2,7 Mrd. US-Dollar aus, beschäftigt weltweit ca. 6.800 Mitarbeiter und ist in 28 Ländern vertreten.

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