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Nach Hanau: Empörung über AfD-Landtagsabgeordneten

Nach dem Anschlag in Hanau hat der hessische AfD-Landtagsabgeordnete Rainer Rahn mit Äußerungen über Shisha-Bars für Empörung gesorgt. „So eine Äußerung signalisiert Verständnis dafür, gegen Besucher vorzugehen. Das ist geistiges Brandstiftertum“, sagte der hessische Grünen-Fraktionsvize Marcus Bocklet der „Frankfurter Rundschau“ (Montagsausgabe).

Rahn war in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ mit den Worten zitiert worden: „Shisha-Bars sind Orte, die vielen missfallen, mir übrigens auch. Wenn jemand permanent von so einer Einrichtung gestört wird, könnte das irgendwie auch zu einer solchen Tat beitragen.“ Die Taten des Attentäters seien aber „kein monokausales Geschehen“. Die Worte belegten, dass AfD-Politiker „geistige Wegbereiter von solchen Taten“ seien, so Bocklet. Ähnlich äußerte sich der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD, Günter Rudolph. Er bezeichnete die Äußerungen in der „Frankfurter Rundschau“ als „Nährboden“ für Gewalt und fügte hinzu: „Das zeigt, dass die AfD schon ihren Teil der Verantwortung trägt für solche Terroranschläge.“

Foto: Tatort in Hanau, über dts Nachrichtenagentur

 

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