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Nach „Ibiza-Affäre“: FPÖ verliert, ÖVP klar stärkste Kraft

Nach der sogenannten "Ibiza-Affäre" hat die FPÖ bei der Europawahl in Österreich laut einer vom ORF veröffentlichten Befragung an Stimmen verloren und kommt auf 15 bis 20 Prozent. 2014 hatte die FPÖ bei der Europawahl in Österreich 19,7 Prozent erreicht, bei der Nationalratswahl 2017 allerdings 26,0 Prozent der Stimmen. Die ÖVP von Bundeskanzler Sebastian Kurz kommt laut der Prognose auf 32 bis 37 Prozent, das ist deutlich mehr als bei der Europawahl 2014 (27,0 Prozent) und wohl auch als bei der Nationalratswahl 2017 (31,5 Prozent). Die SPÖ kommt laut der zwischen Dienstag und dem Wahltag erhobenen Zahlen auf 21 bis 26 Prozent, bei der letzten Europawahl hatte sie 24,1 Prozent, bei der Nationalratswahl 26,9 Prozent erreicht. SZ und "Spiegel" hatten am Freitag eine Woche vor der Europawahl ein heimlich aufgenommenes Video veröffentlicht und damit eine Regierungskrise in Österreich ausgelöst. Das Video zeigt den mittlerweile zurückgetretenen Vizekanzler Heinz-Christian Strache (FPÖ), wie er im Sommer 2017 in einer Villa auf Ibiza mögliche Auftragsvergaben durch eine neue Regierung erörtert - im Gegenzug für Wahlkampfhilfe. Als Reaktion auf die Veröffentlichung waren alle FPÖ-Minister aus der Regierung ausgetreten, Bundeskanzler Sebastian Kurz hatte Neuwahlen für September angekündigt. Am Montag muss sich Kurz allerdings nun selbst erst einmal einem Misstrauensvotum stellen Foto: Österreichisches Parlament, über dts Nachrichtenagentur

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