Datenschutz – aktuelle Nachrichten zu Datensicherheit und Wirtschaftsspionage

Datenschützerin sieht Identitätsdiebstahl als größtes Risiko

Die schleswig-holsteinische Datenschutzbeauftragte Marit Hansen schätzt das Risiko, beim Surfen im Internet Opfer von Datendieben zu werden, als besonders groß ein. „Identitätsdiebstahl kommt in großer Zahl vor, und für die Opfer kann es schlimm sein, wenn ihre Daten im Umlauf sind und ihre Nutzerkonten oder Finanzdaten unberechtigt verwendet werden“, sagte Hansen dem „Handelsblatt“ mit Blick auf den Safer Internet Day …

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FDP fordert Konsequenzen für App-Anbieter bei Datenschutzverstößen

Die FDP hat Konsequenzen aus einer Studie des Bundesjustizministeriums gefordert, wonach Smartphone-Apps teilweise gravierende Datenschutz-Mängel aufweisen. „Datenschutzverstöße von Apps, die sich hinter komplizierten Nutzungsbedingungen oder Voreinstellungen verstecken, sind nicht zu tolerieren. Solche Tricks der Anbieter verstoßen gegen geltendes Datenschutzrecht“, sagte der digitalpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Manuel Höferlin, dem „Handelsblatt“. „Hier sind unsere Datenschutzbehörden gefordert, ihrer Aufgabe nachzukommen, sei es durch …

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Maas fürchtet „digitale Diktatur“

Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) warnt vor neuen Überwachungstechnologien und der Entstehung digitaler Diktaturen. „Wir wären naiv, wenn wir nicht sehen würden, dass es auch eine negative Seite der Digitalisierung gibt“, sagte der SPD-Politiker dem „Handelsblatt“. „Autoritäre Regime könnten Gesichtserkennung, Massendatenauswertungen und Künstliche Intelligenz nutzen, um Menschen zu überwachen, Repression auszuüben und Freiheit zu beschneiden.“ Im Sommer will das Auswärtige Amt …

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Möglicher harter Brexit alarmiert Datenschützer

Der Hamburger Datenschützer Johannes Caspar sieht einen möglichen ungeregelten EU-Austritt Großbritanniens mit Sorge. Ab Ende März sei bei einem harten Brexit der Datentransfer mit Großbritannien für viele Unternehmen in Europa „massiv infrage gestellt“, sagte Caspar dem „Handelsblatt“ (Mittwochsausgabe). „Hier droht der Rückfall in einen datenschutzrechtlichen Naturzustand.“ Das heißt, in ein Stadium ohne eindeutige datenschutzrechtliche Regulierung. Hintergrund ist, dass Großbritannien ohne …

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Studie: Markenpiraterie sorgt für Schäden in Milliardenhöhe

Gefälschte Produkte bedrohen die deutsche Wirtschaft. Laut einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), über die die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstagausgaben) berichten, entsteht aktuell jährlich ein Schaden von 54,5 Milliarden Euro. „Jedes zehnte Unternehmen in Deutschland ist in den zurückliegenden fünf Jahren mindestens einmal Opfer von Produkt- und Markenpiraterie geworden“, sagt IW-Experte Oliver Koppel. Befragt wurden Unternehmen aus der …

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Strobl fordert mehr Anstrengungen für Cybersicherheit auf EU-Ebene

Der baden-württembergische Innenminister Thomas Strobl (CDU) hat gefordert, die Anstrengungen zur Abwehr von Cyberangriffen auf europäischer Ebene deutlich zu verbessern. „Bis 2022 soll das Budget von Europäischen Agentur für Netz und Informationssicherheit gerade mal von elf auf 23 Millionen Euro, das Personal von 84 auf 125 Mitarbeiter aufgestockt werden. Das halte ich bei weitem nicht für ausreichend für eine so …

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Justizministerin lehnt höhere Strafen für Datendiebstahl ab

Bundesjustizministerin Katarina Barley (SPD) hat der Forderung aus der Union nach härteren Strafen für Datenausspähung und Datenhehlerei eine Absage erteilt. „Die geltenden Regelungen ermöglichen eine effektive Strafverfolgung, auch wenn besonders sensible persönliche Daten ausgespäht werden“, sagte ein Sprecher des Justizministeriums dem „Handelsblatt“ (Montagsausgabe). „Die geltenden Strafrahmen halten wir für angemessen“, fügte der Sprecher mit Blick auf den entsprechenden Paragrafen 202a …

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Union will höhere Strafen bei Daten-Diebstahl

Die Unionsfraktion im Bundestag will als Konsequenz aus dem Daten-Diebstahl das IT-Sicherheitsgesetzt 2.0 um zwei Punkte ergänzen. Das sagte der innenpolitischer Sprecher Mathias Middelberg der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ (FAS). „Wir müssen das Strafmaß für Datenausspähung und Datenhehlerei überdenken.“ Gegenwärtig werde das Ausspähen von Daten lediglich als Vergehen mit einer Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe geahndet. „Der Einbruch …

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Verbraucherschützer kritisieren Datenschutzmängel bei sozialen Medien

Nutzer populärer sozialer Netzwerke können trotz der neuen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) nach wie vor kaum nachvollziehen, wie ihre Daten verarbeitet werden. „Auch unsere aktuellsten Marktwächterergebnisse zeigen Defizite bei der Umsetzung der Datenschutzgrundverordnung durch die Anbieter von Apps sozialer Medien“, sagte der Chef des Verbraucherzentrale Bundesverbands (VZBV), Klaus Müller, dem „Handelsblatt“. Im Zeitraum von Juni bis Juli 2018 seien Apps von Facebook, …

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Datenschutzmängel bei Apps: Rößner will schärfere Vorgaben

Die Grünen-Netzpolitikerin Tabea Rößner fordert schärfere datenschutzrechtliche Vorgaben für Social-Media-Apps wie WhatsApp: Anlass ist eine Studie im Auftrags des Bundesjustizministeriums, bei der gravierende Datenschutzmängel bei vielen für den deutschen Markt relevanten Android-Apps aus dem Google Play Store festgestellt wurden. „Aus solchen Studien muss nun endlich mehr folgen“, sagte die Grünen-Netzpolitikerin Tabea Rößner dem „Handelsblatt“. „Wir fordern schon lange eine bessere …

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Bitkom: DSGVO-Anforderungen Grund für schlechte Smartphone-Apps

Die teilweise gravierenden Datenschutz-Mängel bei Smartphone-Apps führt der IT-Verband Bitkom auf die umfangreichen Anforderungen der neuen EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) zurück. „Viele Unternehmen hadern immer noch mit der Umsetzung der DSGVO, weil der Aufwand hoch ist und viele Rechtsbegriffe nicht eindeutig formuliert sind“, sagte die Bitkom-Rechtsexpertin Susanne Dehmel dem „Handelsblatt“ (Freitagsausgabe). Viele sähen sich zudem in einer „regulatorischen Zwickmühle“. „Einerseits müssen sie …

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